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	<title>Social Media Strategy Lab &#187; Wissen</title>
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	<description>Das Social Media Strategy Lab ist die Spezialeinheit von fischerAppelt für neue Kommunikation im Web. Wir glauben: Dialogorientierte Kommunikation macht vieles besser — mit der richtigen Strategie.</description>
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		<title>Darf man sagen, was man denkt? Oder die Lüge als Lösung?</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 13:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leif</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Text]]></category>
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		<description><![CDATA[Was machst Du gerade, lautet die Eingangsfrage bei Facebook. Gern wird das Status Update auch zur Beantwortung der Frage: „Was denkst Du gerade?“ genutzt! Macht das Social Web also endlich das, was wir schon immer wollten: unsere Gedanken öffentlich? Müssen wir, um die Gedanken anderer zu lesen, also nur noch Facebook-Kontakte knüpfen und Follower bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was machst Du gerade, lautet die Eingangsfrage bei Facebook. Gern wird das Status Update auch zur Beantwortung der Frage: „Was denkst Du gerade?“ genutzt! Macht das Social Web also endlich das, was wir schon immer wollten: unsere Gedanken öffentlich? <span id="more-991"></span>Müssen wir, um die Gedanken anderer zu lesen, also nur noch Facebook-Kontakte knüpfen und Follower bei Twitter werden? Und welche Folgen hat der frei zugängliche Gedankenstream für unser Leben? Ist es eigentlich immer gut, wenn wir immer sagen, was wir denken?</p>
<p>„Sie glauben, doch wohl nicht, dass Sie Kanzlerin werden“, tönte Gerhard Schröder in der berühmten <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1GMJZLWdlog">Elefantenrunde</a> nach der Bundestagswahl 2005 Angela Merkel ins Gesicht – und dachte wohl nur laut.</p>
<p>„Du sitzt hier in Deinem Studio, hast schon drei <a href="http://www.youtube.com/watch?v=V0xIECkaMVA">Weizenbier</a> drin und stellst dumme Fragen“, sagte der ehemalige Teamchef der deutschen Nationalmannschaft Rudi Völler nach einem Länderspiel zu Moderator Waldemar Hartmann – und dachte wohl nur laut.</p>
<p>„Ihr könnt mir alle einen blasen“, sagte der argentinische Nationaltrainer <a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball-wm-2010-suedafrika/2009/10/15/argentinien-trainer-diego-maradona/skandal-nach-wm-qualifikationsspiel-gegen-uruguay.html">Maradona</a> nach einem Länderspiel zur Presse – und dachte wohl nur laut.</p>
<p>Drei Fälle, in denen Prominente in ihren öffentlichen Äußerungen jenseits von Corporate Speech oder für die Medien geglätteten Aussagen lagen. Drei Fälle, in denen einfach mal laut gedacht wurde. Die Meinungen über das laute Denken gehen auseinander. Während die einen kritisieren, dass sich die Protagonisten nicht im Griff haben, loben andere die Authentizität ihrer Ausbrüche. Letztendlich ist lautes Denken der Reiz von Social Media – es ist authentisch.</p>
<p>Konsequent weiter gedreht bedeutet das aber auch, wenn sich Prominente und Unternehmen im Social Web bewegen, laufen sie Gefahr sich den Mund zu verbrennen und öffentlich kritisiert zu werden. Was also tun, wenn man auf die neuen Kanäle nicht mehr verzichten, noch sich den Mund verbrennen will? Die bloße Verbreitung von Werbe- und Corporate-Botschaften liest im Social Web niemand und zieht den Zorn der User auf sich. Authentisch lügen wäre eine Möglichkeit. Oder anders gesagt, eine Realität vorgaukeln. Denn wo lässt sich besser lügen, als in der authentischsten Quelle der Welt? Je detaillierter ich die Realität abbilden kann, desto glaubwürdiger kann ich Leute hinters Licht führen.</p>
<p>Die <a href="http://www.dailymotion.com/video/xsdji_rick-astley-never-gonna-give-you-up_music">Lüge</a> als Lösung also? Was soll schon passieren in der virtuellen Welt, in der sich nichts mehr verorten lässt und wir selbst unseren Aufenthaltsort faken können? Doch so sicher wir uns im Social Media Universum fühlen und so engagiert wir eine neue Realität konstruieren – eine Variable lässt sich niemals beeinflussen: der Zufall. Was nützt es, wenn ich mich per <a href="http://www.dopplr.com/">dopplr</a> auf <a href="http://megapark-mallorca.info/">Mallorca</a> verorte und zufällig beim Italiener in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-Eppendorf">Eppendorf</a> gesehen werde? Was nützt es, wenn ich bei Facebook sage, dass ich nur noch Freilandeier kaufe und zufällig im Supermarkt beim Kauf von Käfigeiern beobachtet werde? Der Zufall wird seinem Namen gerecht. Und er lässt sich nicht beeinflussen, denn sonst gäbe es ihn nicht mehr.</p>
<p>Social Media gibt uns also viele neue Räume. Es lässt uns die Realität widerspiegeln, aber es schützt uns nicht vor ihr. Und es macht uns nicht unsichtbar. Und wie anstrengend es ist, die Realität nachträglich anzupassen, weiß jeder, der schon mal mit einer Notlüge aufgeflogen ist. Der berühmte Spruch: „Vertraue nie auf das, was Frauen sagen, sondern schau einfach was sie tun“, sollte auch für Unternehmen und Menschen im Social Web gelten. <a href="http://www.dailymotion.com/video/xsdji_rick-astley-never-gonna-give-you-up_music">Lügen</a> ist keine Lösung. Lassen wir uns nichts vormachen. Oder viel einfacher: Sagen wir doch einfach, was wir machen.<a href="http://www.dopplr.com/"></a></p>
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		<title>Eine kleine Liebeserklärung an den Online-Wahlkampf in Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 21:49:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsidentenwahl]]></category>
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		<description><![CDATA[Der lange Weg der deutschen Politik ins Netz und warum wir nach dem Wirbel um den Präsidentschaftskandidaten Gauck, wieder das Wort Obama in den Mund nehmen dürfen, wenn es um Wahlkampf made in Germany geht. Yes we can!
Joachim Gauck war ein Kandidat mit einer ganz besonderen Fangemeinde &#8211; auch wenn diese nicht aus den Mitgliedern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der lange Weg der deutschen Politik ins Netz und warum wir nach dem Wirbel um den Präsidentschaftskandidaten Gauck, wieder das Wort Obama in den Mund nehmen dürfen, wenn es um Wahlkampf made in Germany geht. Yes we can!</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-888"></span>Joachim Gauck war ein Kandidat mit einer ganz besonderen Fangemeinde &#8211; auch wenn diese nicht aus den Mitgliedern der Bundesversammlung bestand, hat sie einen nachhaltigen Wert. Fast schon hätte die altbekannte Formulierung vom Internet-Präsidenten gegriffen. Gaucks Wahlkampf war offen und dialogorientiert &#8211; ein wenig wie beim Altmeister der Politik 2.0 <a href="http://my.barackobama.com/page/content/newenergysplash/" target="_blank">Barack Obama</a>. Der mit <a href="http://www.barackobama.com/index.php?splash=false" target="_blank">Organzing for America</a> seine Online-Strategie weiterführt.</p>
<p style="text-align: left;">Gauck ist damit einen großen Schritt weiter als die Parteien beim Bundestagswahlkampf 2009. Aber vor allem ist die Bevölkerung aufgewacht und wird urplötzlich richtig kreativ. Entwickelt Ideen zum Online-Wahlkampf und verknüpft diese mit Offline-Aktionen. Und das, obwohl es gar keine Wahl gab, wie Richard David Precht bei <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,703254,00.html" target="_blank">Spiegel-Online </a>anmerkte. Nicht für die Allgemeinheit und noch nicht mal für die Bundesversammlung selbst. Das die Präsidentenwahl im Netz für Furore sorgen wird, zeigte sich schon nach dem <a href="http://fischerappelt-smsl.de/2010/06/02/adieu-herr-bundesprasident-jetzt-entscheiden-wir/" target="_blank">Köhler-Rücktritt</a>.</p>
<p>Das sie sich mehr Mitbestimmung wünschen zeigen mehr als 36 000 Mitglieder in der Facebook-Gruppe<em> </em><a href="http://de-de.facebook.com/group.php?gid=123621417671515&amp;ref=ts" target="_blank">„Joachim Gauck als Bundespräsident“</a>. Was wenig klingt, sorgte für viel Stimmung. Seine Fans produzierten Videos und sangen Gauck Lieder, sie organisierten Demonstrationen, designten T-Shirts und Fahnen und Teddys. Gaucks Fans hatten bereits vor <a href="http://www.joachim-gauck.de/" target="_blank">Gauck</a> eine eigene <a href="http://www.Demos-fuer-Gauck.de " target="_blank">Homepage</a>. Der Kandidat bedankte sich sogar mit einem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YoevEXqOcbM&amp;feature=player_embedded" target="_blank">You-Tube-Video</a> und listet auf seiner Homepage die <a href="http://www.joachim-gauck.de/Unterstuetzer/Online-Unterstuetzer/index.html" target="_blank">Online-Initiativen</a> auf. Auch bei <a href="http://fischerappelt-smsl.de/2010/06/30/elfmeter-fur-wulff/" target="_blank">Twitter</a> war Gauck heute das Thema. So geht Dialog. Und die Medien schreiben drüber.</p>
<p><strong><a href="http://www.go-for-gauck.de/" target="_blank"></a> </strong></p>
<p style="text-align: left;">2009, nach der beispiellosen Kampagne Obamas waren sich die deutschen Parteien sicher, dass Wahlkampf online möglich ist. Doch was meist fehlte, war die Partizipation der Basis &#8211; auch über Parteigrenzen hinaus. Gauck hat sie bekommen, obwohl er für die Masse nicht zur Wahl stand. Eine Liebeserklärung an die Basisdemokratie. Die Leute scheinen Lust auf Politik im Netz zu haben, wollen Meinungen bewegen. Wollen die Parteien das nutzen, müssen sie sich öffnen, traditionelle Strukturen durchbrechen und die Bevölkerung miteinbeziehen. 2009 war ein Testlauf für den Erfolg von Online-Kampagnen &#8211; mit vielen Pleiten und Pannen. 2010 zeigt, dass Politik ein großes Thema im Netz ist, das bewegt, mobilisiert und initiiert und nicht zuletzt Einfluss auf das politische Tagesgeschäft haben kann.</p>
<p style="text-align: left;">Und so bin ich sicher, dass Online-Wahlkampf 2013 in Deutschland noch mehr Spaß machen könnte, wenn die Wähler wieder selbst wählen können. Vor allem, wenn beherzigt wird, dass am Ende nicht das Medium, sondern der Kandidat die Stimmen gewinnt. Mit Ideen von der Basis, über Umwege und Lerneffekte. Langsam aber sicher.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Dann schreibe ich eine große Liebeserklärung.</strong></p>
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		<title>Für mehr gute Webseiten</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 07:52:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Webseiten gibt es viele. Gute Webseiten noch nicht. Und das ist schlecht, denn: Das erste und wichtigste Kommunikationsinstrument für den Kundendialog ist der Webauftritt. Wir vom Online Team haben unter http://8regeln.de/ mal festgehalten, was gute Websites ausmacht 
– kurz, knapp und mit Beispielen hinterlegt. Acht Regeln, die man kennen und berücksichtigen sollte, wenn man seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Webseiten gibt es viele. Gute Webseiten noch nicht. Und das ist schlecht, denn: Das erste und wichtigste Kommunikationsinstrument für den Kundendialog ist der Webauftritt. Wir vom Online Team haben unter <a href="http://www.8regeln.de">http://8regeln.de/</a> mal festgehalten, was gute Websites ausmacht <span id="more-880"></span><br />
– kurz, knapp und mit Beispielen hinterlegt. Acht Regeln, die man kennen und berücksichtigen sollte, wenn man seinen Kunden gute Webseiten verkaufen möchte. Wir freuen uns auf Fragen, Kritik, Lob und Einladungen zu Kaffee und Wassereis. &#8220;Cheers&#8221;, sagt Online.</p>
<p><a href="http://8regeln.de"><img src="http://fischerappelt-smsl.de/wp-content/uploads/2010/06/8regeln.jpg" alt="8regeln" title="8regeln" width="420" height="282" class="alignnone size-full wp-image-886" /></a></p>
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		<title>Mit Nadel, Garn &amp; Internet.</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 14:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Jacke, mit der man Facebook-Nachrichten versenden kann? Eine Follower-Strumpfhose und twitternde Schuhe? Man glaubt es kaum, aber das gibt es. 


Zur Jacke ist zu sagen: Sie tut Dinge, die wir eigentlich auch mit unseren Fingern tun könnten. Taschentelefon raus, mobiles Internet an, ab zu Facebook, eintippen und raus. Nun gibt es eine Jacke, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Jacke, mit der man Facebook-Nachrichten versenden kann? Eine Follower-Strumpfhose und twitternde Schuhe? Man glaubt es kaum, aber das gibt es. </p>
<p><span id="more-768"></span></p>
<p><img src="http://www.electricfoxy.com/ping/images/Electricfoxy_Ping_frontshot_sm.jpg" alt="" /></p>
<p>Zur Jacke ist zu sagen: Sie tut Dinge, die wir eigentlich auch mit unseren Fingern tun könnten. Taschentelefon raus, mobiles Internet an, ab zu Facebook, eintippen und raus. Nun gibt es eine Jacke, in die viele kleine Sensoren eingearbeitet sind, welche widerum die Gabe haben, eine Verbindung mit dem Internet herzustellen. Verschiedene Bewegungen mit in dem Kleidungsstück befindlichen Gliedmaßen verursachen daraufhin zum Beispiel eine Statusänderung bei Facebook. Wie das genau funktioniert, steht bei <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/04/19/social-networking-jacke-ping-per-kapuze-facebook-nachrichten-verschicken/">Basic Thinking</a>. Die Jacke heißt übrigens &#8220;<a href="http://www.electricfoxy.com/ping/">Ping</a>&#8220;, wurde von <a href="http://www.artefactgroup.com/people/jenniferd.html">Jennifer Darmour</a> entwickelt und man sieht ihr diese Social-Media-Aktivitäten (zum Glück) nicht an. </p>
<p><img src="http://ny-image1.etsy.com/il_430xN.140754061.jpg" alt="" /></p>
<p>Kommen wir zur Strumpfhose. Den Blutdruckwert twittert sie nicht, auch nicht das, ebenso wenig kann sie einem unter den Rock gucken. Die Strumpfhose, die sich z.B. Susanne Reindke aka <a href="http://twitter.com/happyschnitzel">Happy Schnitzel</a> via Internet zulegte, besticht durch schlichtes Design und hat es während der letzten re:publica sogar in die Tagesthemen geschafft. Bestellen kann man sie<a href="http://www.etsy.com/listing/45815872/smallmedium-sexy-funny-and-flirty-follow?ref=sr_gallery_8&#038;ga_search_query=twitter+&#038;ga_search_type=handmade&#038;ga_page=&#038;includes[0]=tags&#038;includes[1]=title"> hier.</a> </p>
<p><img src="http://www.blogcdn.com/de.engadget.com/media/2010/01/rambler3ddd.jpg" alt="" /></p>
<p>Angeblich eine Satire auf den Twitter-Wahnsinn &#8211; <a href="http://www.popkalab.com/ramblershoes.html">der twitternde Rambler</a>. Ein Sneaker, der jeden Schritt auf den Microblogging mit einem Tweet überträgt, der lautet: &#8220;Tap.&#8221; Wie der Gang zum Bäcker dann auf der Timeline aussieht, kann man sich vorstellen. Ernsthafter wird der Twitter-Vogel jedoch in anderen Schuhdesigns z.B. <a href="http://www.zazzle.de/twitter+schuhe">bei zazzle.de </a>aufgegriffen. </p>
<p>Bleibt abzuwarten, was uns die Textil- und Designindustrie in der kommenden Zeit noch kredenzt. Eine Sonnenbrille mit Twitter-Stream? Mailboxershorts? Man warte gespannt. </p>
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		<title>Was tun bei Vulkanausbruch.</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 15:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man wegen eines blubberndes Vulkans nicht von dort wegkommt, wo man gerade ist und nicht mehr sein will, hat man mit und ohne Netz mehrere Möglichkeiten. 

Zum einen könnte man der näheren Umgebung doch noch eine Chance geben und sich ein bisschen umschauen. Für iPhone-Besitzer gibt es deswegen in diesen Tage bei LonelyPlanet eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man wegen eines blubberndes Vulkans nicht von dort wegkommt, wo man gerade ist und nicht mehr sein will, hat man mit und ohne Netz mehrere Möglichkeiten. </p>
<p><span id="more-722"></span></p>
<p>Zum einen könnte man der näheren Umgebung doch noch eine Chance geben und sich ein bisschen umschauen. Für iPhone-Besitzer gibt es deswegen in diesen Tage bei <a href="http://www.lonelyplanet.com/europe/travel-tips-and-articles/42/50392">LonelyPlanet</a> eine Auswahl von Städteguides zum kostenlosen Download  (via <a href="http://www.iphone-ticker.de/2010/04/19/vorubergehend-kostenlos-13-lonely-planet-stadtefuhrer/">iPhoneTicker</a>). Auch auch die <a href="http://www.phaidon.com/travel">Wallpaper Ausgaben</a> kann man sich für Entgeld auf&#8217;s Taschentelefon ziehen. Wem dieser Vulkan ein paar unvorhergesehen Urlaubstage beschert, kann auch <a href="http://www.facebook.com/#!/Eyjafjallajokull.Volcano?ref=mf">Vulkan-Fan</a> bei Facebook werden. Oder ins <a href="http://www.holmesplace.de/d/index.php">Fitnessstudio &#8220;Holmes Place&#8221;</a> gehen. In den großen Städten bekommt man angeblich während der akuten Flugstopphase kostenlosen Zugang zum Wellnessbereich, wenn man sein Ticket vorzeigt. Sowieso wäre etwas mehr Entspannung durchaus zu begrüßen. </p>
<p>Handy ausschalten. Zurücklehnen. Mit echten Menschen reden. Irre.</p>
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		<item>
		<title>If, by definition, an active or &#8220;true&#8221; twitter user has at least 10 followers, follows at least 10 people, and had tweeted at least 10 times, then only 21% of twitter users are active users.</title>
		<link>http://fischerappelt-smsl.de/2010/03/11/if-by-definition-an-active-or-true-twitter-user-has-at-least-10-followers-follows-at-least-10-people-and-had-tweeted-at-least-10-times-then-only-21-of-twitter-users-are-active-users/</link>
		<comments>http://fischerappelt-smsl.de/2010/03/11/if-by-definition-an-active-or-true-twitter-user-has-at-least-10-followers-follows-at-least-10-people-and-had-tweeted-at-least-10-times-then-only-21-of-twitter-users-are-active-users/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 11:19:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tweets]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[— Ben Parr (http://mashable.com/2010/03/10/twitter-follow-stats/) bei Mashable (mashable.com)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>— Ben Parr (http://mashable.com/2010/03/10/twitter-follow-stats/) bei Mashable (mashable.com)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://fischerappelt-smsl.de/2010/03/11/if-by-definition-an-active-or-true-twitter-user-has-at-least-10-followers-follows-at-least-10-people-and-had-tweeted-at-least-10-times-then-only-21-of-twitter-users-are-active-users/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>You ain&#8217;t seen nothin&#8217; yet</title>
		<link>http://fischerappelt-smsl.de/2010/02/15/you-aint-seen-nothin-yet/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 15:57:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr faszinierend, was Bing Maps alles kann. Und man kann erahnen, was für aufregende Zeiten uns erwarten.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr faszinierend, was Bing Maps alles kann. Und man kann erahnen, was für aufregende Zeiten uns erwarten.</p>
<p><span id="more-593"></span><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="446" height="326" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/BlaiseAguerayArcas_2010-medium.mp4&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/BlaiseAgueraYArcas-2010.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=766&amp;introDuration=16500&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=2000&amp;adKeys=talk=blaise_aguera;year=2010;theme=the_creative_spark;theme=a_taste_of_ted2010;theme=new_on_ted_com;event=TED2010;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="446" height="326" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/BlaiseAguerayArcas_2010-medium.mp4&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/BlaiseAgueraYArcas-2010.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=766&amp;introDuration=16500&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=2000&amp;adKeys=talk=blaise_aguera;year=2010;theme=the_creative_spark;theme=a_taste_of_ted2010;theme=new_on_ted_com;event=TED2010;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Arbeiten, wann und mit wem man will.</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 10:38:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was Coworking mit Social Media zu tun hat, zeigt ein Blick ins Betahaus Berlin.
Man kommt, wenn man Elan hat, und geht, wenn der nächste Termin ansteht. Auch wenn dieser Termin nur mit dem eigenen Hunger und einem Kochtopf zu tun hat. In der Zwischenzeit sitzt man mit seinem Laptop an einem Schreibtisch inmitten eines großen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was Coworking mit Social Media zu tun hat, zeigt ein Blick ins Betahaus Berlin.<span id="more-570"></span></p>
<p>Man kommt, wenn man Elan hat, und geht, wenn der nächste Termin ansteht. Auch wenn dieser Termin nur mit dem eigenen Hunger und einem Kochtopf zu tun hat. In der Zwischenzeit sitzt man mit seinem Laptop an einem Schreibtisch inmitten eines großen Raumes, in der Kaffeeecke stehen gut beschriftete Mülleimer, nirgendwo steht zuviel herum, aber die bunten Rahmen an der Wand und hin und wieder eingestreute Sofas sorgen für gemütliche Atmosphäre. Vor den großen Fenstern graut der Berliner Himmel.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-580" title="betahaus_office" src="http://fischerappelt-smsl.de/wp-content/uploads/2010/02/betahaus_office.jpg" alt="betahaus_office" width="2448" height="1692" /></p>
<p>Das Betahaus am Moritzplatz ist ein Platz zum Arbeiten. Der Unterschied ist, dass jeder kommen und gehen kann, wann er will, manche, die dort nebeneinander arbeiten, kennen sich, andere kennen sich nicht. Jeder macht sein Ding und dennoch sind immer Menschen in der Nähe, die man ansprechen oder um Hilfe bitten kann, wenn Not am Mann oder einfach nur Gesprächsbedürfnis herrscht, Ablenkung, eine Kaffeepause.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-589" title="betahaus_relax" src="http://fischerappelt-smsl.de/wp-content/uploads/2010/02/betahaus_relax.jpg" alt="betahaus_relax" width="1000" height="750" /></p>
<p>Die meisten, die hier arbeiten, sind in Social Networks aktiv, arbeiten nur via Laptop und viele haben gar kein Festnetztelefon mehr. Man arbeitet freiberuflich, oft kreativ – und dennoch nicht allein im stillen Kämmerlein. Günstige Schreibtischmieten und Flexibilität machen das Betahaus zu einem attraktiven Büro der neuen Art. Man vernetzt sich, Inspiration liegt manchmal nur drei Schritte entfernt, Hilfe und Austausch sowieso. Quasi Social Media zum Anfassen. Und gar nicht so laut, wie man vermuten würde.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-582" title="betahaus_schreibmaschine" src="http://fischerappelt-smsl.de/wp-content/uploads/2010/02/betahaus_schreibmaschine.jpg" alt="betahaus_schreibmaschine" width="2448" height="1656" /></p>
<p>Im Pausenraum stehen Sofas, eine Wii und eine Schreibmaschine. Papier als Denkpause. Wenn man eine Taste anschlägt, erschrickt man beinahe.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wer nicht fragt, bleibt dumm. Und wer nicht antwortet?</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 18:01:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jemand hat mal gesagt, es gäbe keine dummen Fragen. Dennoch gibt es einen Ort im Internet (wie bestimmt noch viele andere), da wird häufig das Gegenteil bewiesen. Die Frage-Antwort-Website Formspring.me hat Ende des letzten Jahres für einen kleinen Twitterhype gesorgt und war auf vielen Bildschirmen für kurze Zeit Dauergast in der Tableiste. Ob sich Formspring [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jemand hat mal gesagt, es gäbe keine dummen Fragen. Dennoch gibt es einen Ort im Internet (wie bestimmt noch viele andere), da wird häufig das Gegenteil bewiesen. Die Frage-Antwort-Website Formspring.me hat Ende des letzten Jahres für einen kleinen Twitterhype gesorgt und war auf vielen Bildschirmen für kurze Zeit Dauergast in der Tableiste. Ob sich Formspring zu einem ernstzunehmenden Dialogmodell entwickelt oder nach anfänglichem Hurra schnell wieder in der Versenkung verschwindet, wie spannend Formspring für Firmen ist und wieviel Zeit so ein Account eigentlich kostet, das haben wir Sascha Lobo (<a href="http://twitter.com/saschalobo" title="Sascha Lobo bei Twitter">@saschalobo</a>), Susanne Reindke (<a href="http://twitter.com/happyschnitzel" title="Susanne Reindke bei Twitter">@happyschnitzel</a>) und Nilz Bokelberg (<a href="http://twitter.com/saschalobo" title="Nilz Bokelberg bei Twitter">@nilzenburger</a>) gefragt.<br />
<span id="more-522"></span><br />
<b>1. <a href="http://saschalobo.de">Sascha Lobo</a></b> (hat über 900 Fragen bei Formspring beantwortet)</p>
<p><img src="http://fischerappelt-smsl.de/wp-content/uploads/2010/02/saschalobo.jpg" alt="Sascha Lobo" title="Sascha Lobo" width="413" height="303" class="alignnone size-full wp-image-524" /><br />
<i>Photo &copy; Jan Bölsche</i></p>
<p><i>Warum nutzt du Formspring?</i><br />
Das alte Frage-Antwort-Schema hat mich spontan wieder inspiriert, einen Faden aufzunehmen, den ich zu lange vernachlässigt hatte: die Welterklärung. Ich glaube, dass Erklärungen aller Art gut und wichtig sind. Das heißt ausdrücklich nicht, dass ich meinen Standpunkt anderen aufdrängen will (oder nur ein bisschen), aber meinen Standpunkt zu den Dingen zu erklären ist ein Wunsch, den ich schon immer habe. Aktuell mache ich aber eine Formspring-Pause. Das liegt vor allem daran, dass ich ein Buch zu Ende schreiben muss, eher aber noch daran, dass sie keinen RSS-Feed haben, mit dem ich die Fragen und Antworten in mein Blog feeden kann. Ob ich den Formspringfaden wieder aufnehme, hängt davon ab, ob sie es sozial weiterentwickeln und ob es groß wird. Denn natürlich ist es Teil meines Berufs und auch mein Wunsch, jeden Hype-Quatsch selbst mitzumachen und weiter zu befeuern, wenn ich es für richtig halte.</p>
<p><i>Sortierst du viel aus?</i><br />
Aktuell habe ich 935 Fragen beantwortet und 402 unbeantwortet in meiner Inbox. Die Frage &#8220;Bist du schwul?&#8221; habe ich in allen möglichen Schreibweisen ungefähr 100 Mal gelöscht, ein paar andere Fragen auch. Ungefähr jede fünfte Frage beantworte ich nicht, die meisten allerdings, weil sie schon so oft gestellt wurden, dafür muss eine Lösung her, sonst schafft es Formspring nicht durch mein darwinsches reverses Social-Network-Sieb. Zwischendurch hatte ich eine Spamattacke, die ich mit Hilfe eines Formspring-Mitarbeiters in den Griff bekommen habe, dabei habe ich rund 1000 Spamfragen gelöscht.</p>
<p><i>Wie viel Zeit kostet Formspring?</i><br />
Am ersten Wochenende zwischen Donnerstagabend und Sonntag-Spätabend habe ich knapp 900 Fragen beantwortet, die meisten ausführlicher. Das hat ungefähr zwölf Stunden gedauert. Seitdem immer mal wieder kurze Antwortanfälle. Wenn die Weiterentwicklungen kommen und gut sind, könnten es so zwei, drei Stunden in der Woche werden, denke ich.</p>
<p><b>2. <a href="http://happyschnitzel.wordpress.com">Susanne Reindke</a></b> (hat über 2000 Fragen beantwortet)</p>
<p style="width: 283px;"><img src="http://fischerappelt-smsl.de/wp-content/uploads/2010/02/susannereindke.jpg" alt="Susanne Reindke" title="Susanne Reindke" width="283" height="427" style="width: 283px; height: 427px;" /></p>
<p><i>Warum benutzt du Formspring?</i><br />
Angemeldet habe ich mich, als Anfang Dezember 2009 auf Twitter so ein Hype entstanden ist. Bei neuen Internetdiensten melde ich mich prinzipiell aus Neugier an, um zu sehen, wie das funktioniert, was das kann – und ob es quasi zu Recht so umjubelt wird.<br />
Dann fand ich es eine Weile sehr spannend, ich habe beim Beantworten der Fragen relativ viel über mich herausgefunden. Mich hat es überrascht, wie viele Leute mich anonym um Rat gefragt haben, damit hätte ich im Vorfeld nicht gerechnet.</p>
<p><i>Wieviel Zeit kostet dich das am Tag?</i><br />
Insgesamt habe ich jetzt 1.850 Fragen beantwortet. In den ersten drei Wochen habe ich an die 1.700 beantwortet, das hat schon einiges an Zeit gekostet – ich hatte aber grade Urlaub, also war das in Ordnung. Seither kommen relativ wenige Fragen, und es nimmt nicht mehr so viel Zeit in Anspruch.<br />
 <br />
<i>Sortierst du viele Fragen aus?</i><br />
Etwa 10 % der Fragen beantworte ich nicht. Zum einen hatte ich das Vergnügen, von recht organisierten Trollen richtig mit unschönen Fragen zugespammt zu werden. Die haben sich in einem Forum versammelt und dort den Link zu meinem Formspring-Profil gepostet – was da kam, kann man sich wirklich kaum vorstellen. Das zeigt einem dann die Abgründe des Internets im Detail.<br />
Zum anderen sortiere ich Fragen aus, die mich persönlich beleidigen, eines meiner Projekte angreifen oder Dinge betreffen, über die ich im Internet nicht spreche, manche Bereich meines Lebens sind da bewusst ausgeklammert.</p>
<p><i>Könnte man die Fragen, die dir dort gestellt werden, als FAQ deines Lebens bezeichnen?</i><br />
Nein, weil es noch so viele Dinge gibt, die ich dort nicht gefragt wurde oder gesagt habe. Dennoch denke ich, dass man mich recht intensiv kennenlernen konnte, wenn man in der Zwischenzeit mitgelesen hat.</p>
<p><b>3. <a href="http://www.qlod.org/weltfrieden/">Nilz Bokelberg</a></b> (hat über 100 Fragen beantwortet)</p>
<p><img src="http://fischerappelt-smsl.de/wp-content/uploads/2010/02/nilzbokelberg.jpg" alt="Nilz Bokelberg" title="Nilz Bokelberg" width="413" height="276" class="alignnone size-full wp-image-536" /></p>
<p><i>Warum nutzt du Formspring?</i><br />
Weil die Anonymität spannende Fragen aus den Leuten rauskitzelt. Manchmal zumindest. Ich find’s lustig und glaube, Formspring.me hat Potential sich ähnlich zu entwickeln wie Twitpic. Ich denke aber nicht, dass es eigenständig funktionieren würde. Ich glaube zum Beispiel, dass Formspring für Firmen absolut ungeeignet ist. Das Interface ist dafür irgendwie nicht gemacht, Firmen sollten Kunden lieber auf ihren eigenen Seiten rundum betreuen. Bevor sie das noch nicht kapiert haben, sollten sie lieber die Finger von Formspring lassen.</p>
<p><i>Löscht du viele Fragen?</i><br />
Ich habe bisher erst eine Frage gelöscht.</p>
<p><i>Fragst du selbst, auch anonym?</i><br />
Manchmal, ja. Und natürlich: Immer anonym. Das ist ja der Gag, find ich. Dennoch frage ich meistens so, dass mein „Interviewpartner“ drauf kommen könnte, dass ich der Fragesteller bin. </p>
<p>Formspring.me ist ein Marketingableger von Formspring.com. Die kommen aus Indianapolis und helfen Betreibern von Websites dabei, einfach und schnell Webformulare zu erstellen. In der deutschen Twitterszene wurde die Plattform Ende des letztes Jahres gehyped, mittlerweile ist es wieder etwas ruhiger geworden. Johnny Häusler von Spreeblick zum Beispiel schreibt auf seiner Formspring-Seite: „Obwohl ich das Tool nett finde, habe ich es als einen weiteren Zeitfresser empfunden, zuletzt waren rund 120 teilweise durchaus spannende Fragen in meiner Inbox, das schaffe ich zur Zeit nicht. Daher bin ich hier zunächst auf Pause. Vielleicht fange ich wieder an, vielleicht auch nicht.“ Die letzte Formspring-Aktion, die für ein wenig Wirbel innerhalb der deutschen Twitterei sorgte, war die SPRechstunde von den Machern des Blogs massenpublikum.com, die zu einem festgelegten Zeitpunkt Fragen rund um die Gründung von Start-Ups und PR beantworteten. Danach hieß es auf ihrem Blog jedoch auch: „Wir haben 25 Fragen beantwortet. Mehr geht aktuell nicht. Eben weil Kommunikation kein Fließbandprodukt ist und wir versuchen, uns in jeden Fall reinzudenken und ihn so ausführlich wie möglich zu beantworten.“</p>
<p>In diesem Sinne: „Tausend neue Sachen, die gibt es überall zu sehen, manchmal muss man fragen, um sie zu verstehen!“ Manchmal aber eben auch nicht.</p>
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		<title>Direkt zu &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 16:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr kommunizieren, näher kommunizieren, direkter kommunizieren. Das ist es, was die neuen Technologien von Social Media möglich machen. Wer hätte schon vor 5 Jahren gedacht, seinen Lieblingsschauspieler bei den morgendlichen Frühstücksritualen o.ä. begleiten zu können? Früher musste man sich die Beine in den Bauch stehen, ohrenbedäubendes Geschrei und dichtes Gedrängel in Kauf nehmen. Und alles nur, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr kommunizieren, näher kommunizieren, direkter kommunizieren. Das ist es, was die neuen Technologien von Social Media möglich machen.<span id="more-483"></span> Wer hätte schon vor 5 Jahren gedacht, seinen Lieblingsschauspieler bei den morgendlichen Frühstücksritualen o.ä. begleiten zu können? Früher musste man sich die Beine in den Bauch stehen, ohrenbedäubendes Geschrei und dichtes Gedrängel in Kauf nehmen. Und alles nur, um zwischen Gleichgesinnten einen Blick auf den roten Teppich werfen zu können. Nur, um eine der en mass-produzierten Autogrammkarten zu ergattern. Nur, um ein kurzes Schulter-Zucken live zu Gesicht zu bekommen.</p>
<p>Die Zeit der unüberwindbaren Hürden, des langen Wartens und der blauen Flecke ist vorbei. Dank grenzüberschreitender Kommunikation kommt heutzutage jeder ganz dicht an sein Objekt der Begierde. Sei es nun der wohl berühmteste twitternde Schauspieler <a href="http://twitter.com/aplusk">Ashton Kutcher</a> oder doch die Lieblingsband auf facebook. Endlich können Ideen und Nöte direkt kommuniziert werden &#8211; toll!</p>
<p>Auch Unternehmen, Politik und öffentliche Einrichtungen nutzen diese Art der Kommunikation verstärkt. So hat z.B. die Stadt <a href="http://twitter.com/SF311">San Francisco</a> einen Twitter-Kanal eingerichtet, über den sich Bewohner oder Touristen mit ihren Anliegen, direkt an die Stadt wenden können. Ganz gleich, ob allgemeine Service-Fragen oder Beschwerden über die Straßenreinigung, Müllabfuhr oder den Autolärm. Jede Anfrage wird versucht zu beantworten.</p>
<p>Bei Unternehmen hat sich dagegen ein Frage-Voting-System durchgesetzt. Bei diesem Tool können die Mitarbeiter eine konkrete Frage direkt an den Unternehmenschef, Vorstandsvorsitzenden oder das Management richten und für Ihre Frage stimmen. Welche Frage nach Ablauf der Frist zur spannendsten, dringlichsten oder interessantesten Frage von allen gevotet wurde, wird am Ende höchstpersönlich beantwortet. Mit gutem Beispiel geht hier die Telekom voran. In unserem ersten <a href="http://fischerappelt-smsl.de/2010/01/18/social-media-strategy-lab-die-erste/">SMSL-Event</a> stellte Hr. Hafkemeyer in seinem Vortrag unter anderem das interne Tool &#8216;direkt zu René Obermann&#8217; vor (hier zum <a href="http://vimeo.com/8759854">kompletten Vortrag</a> auf vimeo).</p>
<p>Angelehnt an diese Voting-Methode konnte nun auch jeder direkt mit Barack Obama sprechen und das über youtube. In dem gestrigen <a href="http://www.youtube.com/citizentube#p/c/EB843ABAF59735FD">live Youtube-Interview</a> beantwortete der wichtigste Mann der Welt ein Bündel an Fragen, die von Leuten wie du und ich vorher eingeschickt und gevotet wurden. Der Andrang war immens: Über 11.000 Fragen und über 667.000 Votes von mehr als 60.000 Personen bestimmten den Inhalt des Interviews.</p>
<p>Noch direkter geht&#8217;s sogar bei Ford. Bereits im April 2009 hatte der Social Media Verantwortliche <a href="http://www.scottmonty.com/">Scott Monti</a> twitter als direktes Kommunikationsmedium zwischen CEO und Kunde genutzt: In der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qaaKNcovfdQ&amp;feature=player_embedded">zeitlich begrenzten twitter-Session</a> konnte er damit zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: zum einen den CEO Alan Mulally für die neue Art der Kommunikation begeistern und zum anderen die Kundenbindung stärken. </p>
<p>Direkt zu WEM wann immer DU WILLST.<br />
Wo führt das hin? Wie direkt und nah können Unternehmen wirklich werden? Eins steht fest: Die Nachfrage ist groß. Nur was ist in Zukunft mit dem Angebot?</p>
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