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	<title>Social Media Strategy Lab &#187; Strategie</title>
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	<description>Das Social Media Strategy Lab ist die Spezialeinheit von fischerAppelt für neue Kommunikation im Web. Wir glauben: Dialogorientierte Kommunikation macht vieles besser — mit der richtigen Strategie.</description>
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		<title>&#8220;Everything is interesting&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 09:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den zweiten Blick verstecken sich hinter dem Facebook-Statusupdate von Nachbar Christoph, der Einladung vom Kollegen bei Xing oder dem neuen YouTube-Video wahre Schätze. Das ist auch den Initiatoren des neuen Onlinemagazins www.i-ref.de Isabelle Pohl und Norman Röhlig aufgefallen. Deshalb halten sie im Netz Ausschau nach Nachrichten und finden erst einmal: Alles interessant. Wir haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den zweiten Blick verstecken sich hinter dem Facebook-Statusupdate von Nachbar Christoph, der Einladung vom Kollegen bei Xing oder dem neuen YouTube-Video wahre Schätze. Das ist auch den Initiatoren des neuen Onlinemagazins <a href="http://www.i-ref.de" target="_blank">www.i-ref.de</a> <a href="http://www.facebook.com/isabelle.pohl?ref=ts" target="_blank">Isabelle Pohl </a>und <a href="http://www.facebook.com/isabelle.pohl?ref=ts#!/normanroehlig?ref=ts" target="_blank">Norman Röhlig</a> aufgefallen. Deshalb halten sie im Netz Ausschau nach Nachrichten und finden erst einmal: Alles interessant. Wir haben mit den beiden darüber gesprochen, wie sie entscheiden, worüber sie schreiben, wenn sie alles interessant finden, was hinter ihrem Finanzierungskonzept steckt und was da noch kommt.</p>
<p><span id="more-1114"></span> <strong></strong></p>
<p><strong>Ihr sagt, i-ref ist das erste deutsche Onlinemagazin, das die Aktivität im Bereich Social Media mit der Offline-Präsenz verbindet. Wie funktioniert das?</strong><br />
So manche Statusmeldung, jede liebevoll gepflegte Galerie, ein Link zum seltenen Video oder die Liebesbekundung zur Ausstellung von gestern Abend, liefern nicht selten den Inhalt für die Geschichten von morgen. Mit 150 sogenannten Sharing-Partnern arbeiten wir Social Media Nachrichten redaktionell auf. Auf Facebook, bei Twitter, in Blogs und Co. fischen wir den neuen Content. Wir betrachten Sharing Content, nicht wie der User, im Sekundentakt, sondern investieren viel Zeit mit dem Scannen der Microsites. Warum? Egal ob thematisch angesagt oder völlig profan, das Magazin hat sich zum Ziel gesetzt, die Vielzahl von individuellen Informationen zu katalysieren und seine Auswahl jeden Tag neu zu präsentieren.</p>
<p><strong>Wenn alles interessant ist, wie entscheidet ihr dann, über was ihr schreibt?</strong><br />
Wenn auf Facebook Person A mit Person B über den schlechten Kaffe von nebenan diskutiert, Tante Trunde stolz ihr Urlaubsalbum präsentiert oder auf Twitter die Werke von Künstler XY durch den Kakao gezogen werden: Wer entscheidet über die Relevanz der Thematik? Richtig: Der User. Wir beobachten und filtern wichtige Ereignisse heraus. Mit „Everything is interesting“ titulieren wir nicht jeden Post zum absoluten Top-Thema oder behaupten, dass ALLES INTERESSANT ist, sondern machen deutlich, dass alles oder zumindest mehr als wir denken, INTERESSANT SEIN KANN &#8211; je nach Blickwinkel. Der Claim soll Leser anregen über den Tellerrand zu schauen: Es muss nicht immer das augenscheinlich hippe Thema einer noch hipperen Person sein. Die Geschichten liegen auf der Straße, werden sowohl offline als auch im Netz angestoßen und warten darauf gehört zu werden. Darüber hinaus definiert die Online-Recherche nicht den gesamten Inhalt von i-ref. Die 25 Autoren liefern täglich neue redaktionelle Impulse – auch aus der realen Welt.</p>
<p><strong>Ist das noch Journalismus?</strong><br />
Keine seltene Frage: Was ist Journalismus? Im Zeitalter von Social Media und Internet wandelt sich dieser Begriff täglich und wird mehr als ‚anstrengend’ diskutiert. Empfinden wir unsere Tätigkeit als journalistisch? Ja, selbstverständlich. Der tägliche Ablauf unterscheidet sich in keiner Weise von einer klassischen Redaktion. Wir recherchieren Themen, teilen Inhalte, bedienen eine Leserschaft und verdienen damit unseren Lebensunterhalt.</p>
<p><strong>Was steckt hinter eurem Finanzierungskonzept?</strong><br />
Das Konzept von i-ref basiert nicht auf dem klassischen Vermarktungsweg von Bannerschaltungen; vielmehr entwickelten wir ein  Partnermodell, das auf längerfristigen, bezahlten Medienkooperationen basiert. Werbliche Beiträge werden als solche gekennzeichnet und die Rubrik ‚partners’ informiert darüber, welche Kooperationen derzeit auf i-ref aktuell sind.</p>
<p><strong>Und was kommt noch?</strong><br />
Da kommt noch einiges – also lasst euch überraschen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-1175 aligncenter" title="Isabelle Pohl und Norman Röhling: ganz real." src="http://fischerappelt-smsl.de/wp-content/uploads/2010/08/Norman-und-Isa-300x200.jpg" alt="Isabelle Pohl und Norman Röhling: ganz real." width="374" height="249" />Isabelle Pohl und Norman Röhlig im wahren Leben.</p>
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		<title>Facebook only: Gefährlicher Drahtseilakt</title>
		<link>http://fischerappelt-smsl.de/2010/08/23/facebook-only-gefahrlicher-drahtseilakt/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 18:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[FHM setzt auf Facebook statt eine eigene Website. Ich halte das für einen Marketinggag. Für einen gefährlichen noch dazu: Das beweisen jüngste Entwicklungen beim Wachstum von Fanpages.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem demnächst erscheinenden Interview anlässlich des Erscheinens von <a href="http://blog.jodeleit.de/social-media-relations/">Social Media Relations</a> habe ich eine Frage relativ deutlich und vielleicht auch ein wenig provozierend beantwortet:</p>
<p><em>Frage:</em> Eines Ihrer Kapitel lautet „Ihre Website ist das Herzstück“. Was halten Sie von – teils sehr fortschrittlich wahrgenommenen – Entwicklungen wie beispielsweise der Zeitschrift FHM, eine bestehende eigene Website vom Netz zu nehmen und stattdessen voll auf die Facebook-Fanpage zu setzen?</p>
<p><em>Antwort:</em> Ich halte das für einen Marketinggag.<span id="more-1164"></span></p>
<p>&#8220;Mutig&#8221;, attestierte die Kollegin, die das Interview dankenswerterweise gegengelesen hatte, handschriftlich auf dem Manuskriptausdruck. Wirklich? Vielleicht auch vorsichtig. Denn ich möchte eindringlich davor warnen, sein eigenes Schicksal in die Hände von Zuckerberg &amp; Co. zu legen. Was FHM da macht, ist meines Erachtens halsbrecherisch.</p>
<p>Der Beweis scheint nicht lange auf sich warten zu lassen. Denn in diesen Tagen zeichnet sich bereits deutlicher denn je ab, wie fatal es ist, wenn Unternehmen den Weg von FHM gehen. Facebooks Algorithmen schweben über dieser von Zuckerberg-Mania infizierten Fraktion wie ein Damoklesschwert.</p>
<p>Wer auf eine eigene zentrale Plattform verzichtet und alle Aktivitäten bei Facebook bündelt, der staunt nicht schlecht, wenn das Big Blue Network von heute auf morgen am Regler dreht, der bestimmt, was wichtig ist und in den Newsfeeds der Fans auftaucht.</p>
<p>Ergebnis kann beispielsweise sein, dass das organische Wachstum der Facebook-Fans von heute auf morgen massivst einbricht. Einfach mal so. Geschehen vergangene Woche, als das Unternehmen seinen standortbasierten Dienst &#8220;Places&#8221; eingeführt hat. Die Folgen waren dramatisch: <a href=" http://www.allfacebook.com/places-page-growth-2010-08">50 Prozent Einbruch</a> beim Wachstum von Facebook-Pages.</p>
<p>Nur ein Vorbote darauf, was Unternehmen, aber auch vom Web 2.0 lebenden Einzelpersonen blühen könnte, die sich einzig und allein abhängig von den führenden Social Networks oder Social-Media-Plattformen machen. Dabei müssten wir doch eigentlich alle schlauer sein: Jahrelang war das Jammern über Googles Allmacht omnipräsent. Von einer Sekunde zur anderen konnten die Kalifornier einzelne Seiten aus dem Index werfen oder abstrafen und damit teilweise existenzielle Krisen auslösen. Da half es auch nichts, wenn die Website schön war. Wenn sie interessant gestaltet war. Wenn sie dazu noch Kern war für alle Online-Aktivitäten, die Homebase war, wofür sich Kollege Philipp Wittgenstein erst vor wenigen Tagen an dieser Stelle <a href="http://fischerappelt-smsl.de/2010/08/19/back-to-the-roots/">stark machte</a>. Das half alles nichts, wenn Google, durchaus gewillt, an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschinenoptimierung">SEO</a>-Übereifrigen auch mal ein Exempel zu statuieren, in einem Akt von Willkür den Traffic-Strom ausknipste.</p>
<p>Heute könnten Unternehmen besser denn je mit doppeltem Boden agieren, wenn sie eigene Plattformen mit einem gesunden Mix unterschiedlicher anderer Kanäle integrieren. Medienübergreifende Präsenz und soziale Vernetzung machen unabhängiger vom <a href="http://www.google.de/">Großen G</a> und seinem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PageRank">PageRank</a>. Das ist Onlinekommunikation mit doppeltem Boden.</p>
<h3>Das große F &#8211; ein mächtiges Werkzeug</h3>
<p>Facebook only aber ist Seilakrobatik ohne schützendes Trampolin.Vielleicht macht auch das Facebook-Marketing so attraktiv und interessant. Trifft man als Marketingverantwortlicher, als Solitär auf der Kommandobrücke, die Entscheidung: &#8220;Ab heute stecken wir unser ganzes Geld in Facebook-Marketing&#8221;, so hat das etwas ungemein Cooles. Vielleicht kommt bei mir heute auch deshalb die Erinnerung an dieses uralte Video hoch, das &#8220;Virale Marketing im Todesstern&#8221; von Dominik Kuhn also known as casual twitterer  <a href="http://twitter.com/dodokay">@dodokay</a>. Es gewinnt eine ungemeine Aktualität: Man ersetzt im Abschlusstatement ab Minute 2:00 das &#8220;virale Marketing&#8221; durch &#8220;Facebook-Marketing&#8221;.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/uF2djJcPO2A?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/uF2djJcPO2A?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Ganz abgesehen davon, dass man @dodokays Video vielleicht komplett neu vertonen und dabei o.g. Ersetzung vornehmen sollte, bin ich überzeugt davon, dass eigene, langfristig angelegte Plattformen im Social Web, etwa Corporate Blogs oder Newsrooms, für die Glaubwürdigikeit und Profilschärfung von Unternehmen oder auch Einzelpersonen unabdingbar sind. Wer sich einzig und allein bei Twitter und Facebook tummelt und seinen Content damit<a href="http://thefuturebuzz.com/2010/08/23/yielding-presence-to-the-stream"> fremdem Plattformen in den Rachen wirft</a>, verzichtet darauf, sich wertvolles eigenes Kapital im Web 2.0 aufzubauen. Und dazu gibt&#8217;s mit Sicherheit noch viel mehr als nur <a href="http://thefuturebuzz.com/2009/05/10/reasons-you-should-blog-and-not-just-tweet/">19 Gründe</a>.</p>
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		<title>Eine kleine Liebeserklärung an den Online-Wahlkampf in Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 21:49:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der lange Weg der deutschen Politik ins Netz und warum wir nach dem Wirbel um den Präsidentschaftskandidaten Gauck, wieder das Wort Obama in den Mund nehmen dürfen, wenn es um Wahlkampf made in Germany geht. Yes we can!
Joachim Gauck war ein Kandidat mit einer ganz besonderen Fangemeinde &#8211; auch wenn diese nicht aus den Mitgliedern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der lange Weg der deutschen Politik ins Netz und warum wir nach dem Wirbel um den Präsidentschaftskandidaten Gauck, wieder das Wort Obama in den Mund nehmen dürfen, wenn es um Wahlkampf made in Germany geht. Yes we can!</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-888"></span>Joachim Gauck war ein Kandidat mit einer ganz besonderen Fangemeinde &#8211; auch wenn diese nicht aus den Mitgliedern der Bundesversammlung bestand, hat sie einen nachhaltigen Wert. Fast schon hätte die altbekannte Formulierung vom Internet-Präsidenten gegriffen. Gaucks Wahlkampf war offen und dialogorientiert &#8211; ein wenig wie beim Altmeister der Politik 2.0 <a href="http://my.barackobama.com/page/content/newenergysplash/" target="_blank">Barack Obama</a>. Der mit <a href="http://www.barackobama.com/index.php?splash=false" target="_blank">Organzing for America</a> seine Online-Strategie weiterführt.</p>
<p style="text-align: left;">Gauck ist damit einen großen Schritt weiter als die Parteien beim Bundestagswahlkampf 2009. Aber vor allem ist die Bevölkerung aufgewacht und wird urplötzlich richtig kreativ. Entwickelt Ideen zum Online-Wahlkampf und verknüpft diese mit Offline-Aktionen. Und das, obwohl es gar keine Wahl gab, wie Richard David Precht bei <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,703254,00.html" target="_blank">Spiegel-Online </a>anmerkte. Nicht für die Allgemeinheit und noch nicht mal für die Bundesversammlung selbst. Das die Präsidentenwahl im Netz für Furore sorgen wird, zeigte sich schon nach dem <a href="http://fischerappelt-smsl.de/2010/06/02/adieu-herr-bundesprasident-jetzt-entscheiden-wir/" target="_blank">Köhler-Rücktritt</a>.</p>
<p>Das sie sich mehr Mitbestimmung wünschen zeigen mehr als 36 000 Mitglieder in der Facebook-Gruppe<em> </em><a href="http://de-de.facebook.com/group.php?gid=123621417671515&amp;ref=ts" target="_blank">„Joachim Gauck als Bundespräsident“</a>. Was wenig klingt, sorgte für viel Stimmung. Seine Fans produzierten Videos und sangen Gauck Lieder, sie organisierten Demonstrationen, designten T-Shirts und Fahnen und Teddys. Gaucks Fans hatten bereits vor <a href="http://www.joachim-gauck.de/" target="_blank">Gauck</a> eine eigene <a href="http://www.Demos-fuer-Gauck.de " target="_blank">Homepage</a>. Der Kandidat bedankte sich sogar mit einem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YoevEXqOcbM&amp;feature=player_embedded" target="_blank">You-Tube-Video</a> und listet auf seiner Homepage die <a href="http://www.joachim-gauck.de/Unterstuetzer/Online-Unterstuetzer/index.html" target="_blank">Online-Initiativen</a> auf. Auch bei <a href="http://fischerappelt-smsl.de/2010/06/30/elfmeter-fur-wulff/" target="_blank">Twitter</a> war Gauck heute das Thema. So geht Dialog. Und die Medien schreiben drüber.</p>
<p><strong><a href="http://www.go-for-gauck.de/" target="_blank"></a> </strong></p>
<p style="text-align: left;">2009, nach der beispiellosen Kampagne Obamas waren sich die deutschen Parteien sicher, dass Wahlkampf online möglich ist. Doch was meist fehlte, war die Partizipation der Basis &#8211; auch über Parteigrenzen hinaus. Gauck hat sie bekommen, obwohl er für die Masse nicht zur Wahl stand. Eine Liebeserklärung an die Basisdemokratie. Die Leute scheinen Lust auf Politik im Netz zu haben, wollen Meinungen bewegen. Wollen die Parteien das nutzen, müssen sie sich öffnen, traditionelle Strukturen durchbrechen und die Bevölkerung miteinbeziehen. 2009 war ein Testlauf für den Erfolg von Online-Kampagnen &#8211; mit vielen Pleiten und Pannen. 2010 zeigt, dass Politik ein großes Thema im Netz ist, das bewegt, mobilisiert und initiiert und nicht zuletzt Einfluss auf das politische Tagesgeschäft haben kann.</p>
<p style="text-align: left;">Und so bin ich sicher, dass Online-Wahlkampf 2013 in Deutschland noch mehr Spaß machen könnte, wenn die Wähler wieder selbst wählen können. Vor allem, wenn beherzigt wird, dass am Ende nicht das Medium, sondern der Kandidat die Stimmen gewinnt. Mit Ideen von der Basis, über Umwege und Lerneffekte. Langsam aber sicher.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Dann schreibe ich eine große Liebeserklärung.</strong></p>
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		<title>Kampagne ohne Kampagne!</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 19:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wir möchten eine Kampagne ohne Kampagne.&#8221; Dieser Satz fiel vor einiger Zeit im Gespräch mit einem potenziellen Neukunden &#8211; auf den ich mich heute schon sehr freue. Das ist nun bereits einige Tage her.
Dennoch beschäftigt mich trotz aller Alltagsaufgaben diese taktische Idee immer wieder. Sie spiegelt sehr präzise eine Weiterentwicklung im Bereich Social Media, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wir möchten eine Kampagne ohne Kampagne.&#8221; Dieser Satz fiel vor einiger Zeit im Gespräch mit einem potenziellen Neukunden &#8211; auf den ich mich heute schon sehr freue.<span id="more-872"></span> Das ist nun bereits einige Tage her.</p>
<p>Dennoch beschäftigt mich trotz aller Alltagsaufgaben diese taktische Idee immer wieder. Sie spiegelt sehr präzise eine Weiterentwicklung im Bereich Social Media, die ich sehr begrüße. Sie macht Lust auf den intensiveren Einsatz von Social-Media-Instrumenten im Rahmen integrierter Kommunikationskonzepte. Sie markiert das Ende des Hype, das Ende der reinen Social-Media-Beratung, die von der aktuellen Euphorie rund um Facebook und Twitter profitierte.</p>
<p>Jeden Tag gehen wir bei der Analyse und Beratung Social-Media-Instrumente aus ganz unterschiedlichen Perspektiven an: Da gibt es die Kollegen aus dem Bereich Webkonzeption und Marketing, die Projekte tendenziell eher kurz- bis mittelfristig betrachten. In einem kreativen Prozess und aufgrund ihrer Erfahrung mit den Wirkungsmechanismen im Social Web skizzieren sie eine sogenannte Mechanik, die eine zündende Idee trägt und sich im Idealfall viral ausbreiten lässt. Oft eine ganz simple Idee. Einen Fotowettbewerb, wie ihn fischerAppelt mit &#8220;Take a step. Take a picture&#8221; für Görtz umgesetzt hat. Da gibt es auf der anderen Seite uns PR-Menschen, die konzeptionell eher langfristig denken. Die Social-Media-Instrumente eher für dauerhaftes Networking nutzen möchten, für den direkten Stakeholderdialog. Das bedingt oft einen tiefgreifenden Wandel in der Unternehmenskultur. Social Media Guidelines gehören in der Regel ebenso dazu wie die Entwicklung langfristiger Strategien.</p>
<p>Doch was ist diese &#8220;Kampagne ohne Kampagne&#8221;? Sie markiert meines Erachtens eine neue Ära der Online-PR. Es handelt sich dabei um einen subtilen und langsamen Weg, auf dem sich Botschaften umso glaubwürdiger &#8211; weil authentisch und ernst gemeint &#8211; auf den Marktplatz der Meinungen tragen lassen.</p>
<p>In der Regel steht am Anfang ein Selektionsprozess bei den Zielen. Unternehmen wissen heutzutage in der Regel, dass ihnen das Web 2.0 neben Risiken auch sehr viele Chancen bietet. Die vorläufige Fokussierung auf einige wenige Ziele steht daher am Anfang &#8211; sonst verzetteln wir uns. Wenn die Ziele, die Priorität haben, dann feststehen, können wir gemeinsam mit dem Kunden an die Umsetzung gehen. Dabei gibt es aus meiner Sicht zwei Schlüssel: Agenda Desk und Themenmatrix.</p>
<p>Das Agenda Desk ist die Gruppe verantwortlicher Personen. Marketing- und Kommunikationsexperten beim Kunden und, bei Bedarf, auf Agenturseite. Diese Experten müssen operativ eng zusammenarbeiten. Das Agenda Desk leitet auf Basis ihrer Expertise aus den fokussierten Zielen Botschaften und Themen ab, die der Öffentlichkeit vermittelt werden sollen. Die wiederum werden in der Themenmatrix festgeschrieben. Sie ist ein interaktiver, dynamisch gepflegter Themenplan. Idealerweise ein Online-Dokument, nicht eine verwaiste Excel-Datei irgendwo auf einem internen Server. Keine eindimensionale Themenliste, sondern ein Dokument, das neben den einzelnen Botschaften eine Vielzahl möglicher Output-Kanäle enthält, das genaue Zuständigkeiten und Umsetzungstermine festlegt. Eine Matrix mit Themen, für die Kommunikation Verantwortlichen und Kanälen auf der y-Achse und dem Zeitplan auf der x-Achse. Im Innern der Matrix wird dann festgelegt, wann was passiert. Das kann Kommunikation via Twitter sein. Das kann beinhalten, dass sich Akteure aktiv vernetzen. Events besuchen. Profil und Reichweite bei Xing oder Facebook aufbauen. Beziehungen zu Journalisten oder Multiplikatoren aufbauen. Was auch immer. Auch die Planung eigener Events kann hier bis ins Detail erfolgen, eine Event-Agentur einbezogen werden, mit der die wichtigen Meilensteine ebenfalls in der Themenmatrix abgestimmt werden.</p>
<p>Meine These: Mit einer Task Force &#8211; einem &#8220;Agenda Desk&#8221; &#8211; und einem detaillierten Maßnahmenplan, der Online- und Offlinemaßnahmen, PR- und Marketingaktivitäten beinhaltet, lässt sie sich machen: die Kampagne ohne Kampagne, die aus sich selbst heraus glaubwürdig und nachhaltig wirkt. Nach außen für die Öffentlichkeitsarbeit und nach innen in die eigene Organisation hinein.</p>
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		<title>Big Brother is watching you.</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 13:52:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Damen und Herren, schauen Sie bitte folgendes Video an. Und nein, das ist kein Ausschnitt aus Minority Report. Das ist der Social Media War Room von Gatorade. Wohoo! 

Da nimmt jemand Social Media verdammt ernst: In einem kleinen Raum im Chicagoer Headquarter werden auf sechs riesigen Bildschirmen in Echtzeit sämtliche Daten von Blogs, Foren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Damen und Herren, schauen Sie bitte folgendes Video an. Und nein, das ist kein Ausschnitt aus Minority Report. Das ist der Social Media War Room von Gatorade. Wohoo! <span id="more-856"></span></p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/InrOvEE2v38&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/InrOvEE2v38&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="450" height="280"></embed></object></p>
<p>Da nimmt jemand Social Media verdammt ernst: In einem kleinen Raum im Chicagoer Headquarter werden auf sechs riesigen Bildschirmen in Echtzeit sämtliche Daten von Blogs, Foren, Twitter &#038; Co. verfolgt, die Relevanz für Gatorade besitzen könnten. Gemonitored werden Daten, die sich auf die Marke, Konkurrenten, gesponsorte Athleten oder Inhaltsstoffe der Getränke beziehen &#8211; nach einfach allem.</p>
<p>Wie diese Datenberge bereits im Daily Business sinnvoll genutzt werden konnten, wurde Gatorade gefragt. Der Soundtrack eines TV Commercials sorgte laut Gatorate für so große positive Resonanz im Social Web, dass die Firma als Reaktion innerhalb von 24 Stunden eine full-length Version des Titels produzierte und sie danach an Fans auf Twitter und Facebok kostenlos verteilte. Echt-Zeit Bearbeitung von Kundenwünschen sozusagen.</p>
<p>Videos über das eigene Social Media Engagement zu verbreiten: Wir meinen, auch eine netter Versuch, den Social Media Markt zu erobern. Solange solch aufmerksames Zuhören nicht zu einer reizüberflutungsgeschuldeten Schockstarre führt, schauen wir mal, was da noch so kommt. Ich persönlich, würde beim Monitoring dann aber noch einen Darth Vader Anzug tragen.</p>
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		<title>Ohne Laissez-faire geht es nicht</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 14:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bernhard</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Social Media Guidelines]]></category>

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		<description><![CDATA[Social Media Guidelines sind schön und gut: Sie zeigen Chancen und Grenzen auf, geben Mitarbeitern die notwendigen Basisinformationen zur Orientierung im digitalen Dschungel an die Hand und motivieren idealerweise. Im Beratungsalltag sind solche Richtlinien für mich im Moment ein Dauerthema, fast kein Tag vergeht, an dem der Begriff nicht in irgendeinem Gespräch fällt. Dennoch ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Social Media Guidelines sind schön und gut: Sie zeigen Chancen und Grenzen auf, geben Mitarbeitern die notwendigen Basisinformationen zur Orientierung im digitalen Dschungel an die Hand und motivieren idealerweise. Im Beratungsalltag sind solche Richtlinien für mich im Moment ein Dauerthema, fast kein Tag vergeht, an dem der Begriff nicht in irgendeinem Gespräch fällt. Dennoch ist meine These: Ohne ein wenig Laissez-faire geht es nicht.<span id="more-798"></span></p>
<p>Seien Sie nicht zu streng zu sich und zu Ihren Mitarbeitern. Öffentlichkeitsarbeit hat mit Networking zu tun. Networking braucht Zeit. Und weil dank Web 2.0 plötzlich mehr Menschen im Unternehmen Networking betreiben,  verschlingt das Networking mehr Zeit. Ja: viel mehr Zeit als bisher. Und ja: auf Kosten des Unternehmens! Das ist aber nicht schlimm, denn es gibt eine ganze Reihe von Gründen für ein bezüglich des Zeiteinsatzes gewisses Laissez-faire beim Networking vom Arbeitsplatz aus. Lassen Sie die Zügel ruhig etwas lockerer – und nach einiger Zeit werden Sie die positiven Effekte sehen:</p>
<ul>
<li><strong>Zufriedenheit:</strong> Klarer Punkt. Zufriedene Mitarbeiter leisten bessere Arbeit und sind authentisch freundlich zu Kunden und Geschäftspartnern, nicht nur aus Loyalität und Verpflichtung heraus.</li>
<li><strong>Kontakte:</strong> Das Netzwerk Ihrer Mitarbeiter wächst durch Social Networking während der Arbeitszeit. Daraus ergeben sich Chancen fürs Geschäft und mitunter konkrete Ergebnisse, siehe unten.</li>
<li><strong>Ideen:</strong> Tausche Zeit gegen Ideen – das Social Web inspiriert. Kreative Impulse gibt es an keiner Stelle so umfassend und effektiv wie im eigenen Online-Netzwerk. Bei Facebook und Twitter äußern Menschen mit gemeinsamen, aber nicht identischen Interessen und Meinungen ihre Perspektiven auf viele Themen. Wer zuhört, profitiert vom möglichen Perspektivwechsel und schöpft kreatives Potenzial.</li>
<li><strong>Sympathie</strong> fliegt Ihnen durch eine großzügige Handhabung der Social-Media-Nutzung am Arbeitsplatz allemal zu. Bei weniger wichtigen, aber auch wichtigen Multiplikatoren draußen im Social Web und auch bei potenziellen neuen Mitarbeitern kommt durch die Twitter- und Facebook-Aktivität Ihrer Mitarbeiter während der Arbeitszeit an, dass man in Ihrem Unternehmen auch während der Arbeitszeit Mensch sein darf.</li>
<li><strong>Glaubwürdigkeit</strong> ist die Grundlage jeder erfolgreichen Strategie im Social Web. Wenn Sie nach außen als weltoffenes, dem Web 2.0 zugewandtes Unternehmen auftreten, Ihren Mitarbeitern aber beim Twittern mit der Stoppuhr im Nacken stehen, so sind Sie zum Scheitern verurteilt.</li>
<li><strong>Ergebnisse:</strong> Der beste Punkt! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es eine gewisse Zeit dauert, doch Social Networking am Arbeitsplatz bringt Neugeschäft. Ob Neukunde, zusätzliches Business oder toller neuer Mitarbeiter, nach einiger Zeit stellen sich häufig ganz plötzlich ebenso unplanbare wie eindeutige Erfolge eines Zeitinvestments in Social Media ein. Wie von alleine. Das ist das Schöne!</li>
</ul>
<p>Dieser Text ist in Teilen ein Auszug aus dem im Juni erscheinenden <a href="http://www.facebook.com/pages/Social-Media-Relations/316359590661?ref=ts">Buch &#8220;Social Media Relations&#8221;</a>. Gerade deshalb bin ich umso dankbarer für Feedback und Standpunkte &#8211; und behalte mir vor, diese last minute ins Manuskript einzuarbeiten.</p>
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		<title>Einladung auf ein Bier</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 09:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Pechvogel Apple Software-Entwickler Gray Powell bekam ein ganz besonderes Präsent. Nachdem er seinen streng geheimen Prototypen des iPhone 4G vermutlich extra verloren hatte, gelangte es über Umwege an den Tech-Blog Engadget.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lufthansa schreibt einen offenen Brief an Gray Powell.</p>
<p><span id="more-731"></span></p>
<p><span><span style="text-decoration: line-through;">Pechvogel</span> Apple Software</span><span>-Entwickler</span><span> Gray Powell bekam ein ganz besonderes Präsent. Nachdem er seinen streng geheimen Prototypen des iPhone 4G vermutlich extra verloren hatte</span>, gelangte es über Umwege an den Tech-Blog <a title="Engadget" href="http://www.engadget.com/" target="_blank">Engadget</a>.</p>
<p>Spitzfindige Facebook Nutzer entdeckten auf Powells Facebookseite den Hinweis: <span>&#8220;Ich habe das deutsche Bier unterschätzt&#8221; &#8211; sein iPhone hatte er </span><span>in einer deutschen Bierbar in Kalifornien verlegt. </span><span> </span>Und schwupps: <span>Lufthansa</span> nutzte die Verbindung zwischen deutschen Bier, dem Netz und Powell. <span>In einem </span><a title="Offener Brief Lufthansa" href="http://twitpic.com/1hjhmv" target="_blank"><span>offenen Brief </span></a><span> </span><span>offerierte </span><span>die deutsche Fluglinie ihm </span><span>über</span><span> Twitter</span><span> </span><span> einen Business Class Flug nach München.</span></p>
<p><span> </span><span> </span></p>
<p>Ein kluger Social Media Schachzug der Marketing Abteilung und möglicherweise die perfekte Verlängerung einer Apple PR-Aktion. Der <a title="Lufthansa USA Twitter Account" href="http://twitter.com/Lufthansa_USA" target="_blank">Tweet </a>verbreitet sich wie ein Strohfeuer bei Twitter.<img class="alignnone size-full wp-image-733" title="Tweet von @Lufthansa_USA" src="http://fischerappelt-smsl.de/wp-content/uploads/2010/04/Bild-1.png" alt="Tweet von @Lufthansa_USA" width="499" height="140" /> <span>In der neuen Münchener <a title="Lufthansa Media Relations" href="http://presse.lufthansa.com/de/meldungen/view/archive/2010/march/11/article/1647.html" target="_blank">Biergarten Business Lounge </a>von Lufthansa kann Powell dann demnächst seine Trinkfestigkeit trainieren. </span></p>
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		<title>Wie ein Mähdrescher im Blumenbeet</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 17:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leif</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>

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		<description><![CDATA[Marken und Unternehmen beackern das Social Web häufig wie ein Mähdrescher ein Blumenbeet. Mit voller Breitseite rein – ohne Rücksicht auf bestimmte Pflanzen. Die Frage nach dem passenden Gerät ist nicht mehr als die Frage nach der richtigen Strategie. Spiegel Online hat sich mit den derzeitigen Auswüchsen befasst.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marken und Unternehmen beackern das Social Web häufig wie ein Mähdrescher ein Blumenbeet. Mit voller Breitseite rein – ohne Rücksicht auf bestimmte Pflanzen. Die Frage nach dem passenden Gerät ist nicht mehr als die Frage nach der richtigen Strategie. <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,665040,00.html">Spiegel Online hat sich mit den derzeitigen Auswüchsen befasst.</a></p>
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		<title>Die DAX-Konzerne im Social Web</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 15:19:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fachhochschule Mainz hat gerade eine Studie zum Verhalten von DAX30-Konzernen im Social Web veröffentlicht.
Einige Ergebnisse:
- drei Viertel der Unternehmen twittern
- zwei Drittel nutzen YouTube
- knapp die Hälfte nutzen Facebook
- ein Drittel haben Blogs
- Vorne liegen: Daimler, BMW, VW, Telekom, Adidas, SAP
- Noch gar nicht präsent: Commerzbank, Hannover Rückversicherung, K&#38;S, Metro, Münchner Rück, ThyssenKrupp
Blogs und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fachhochschule Mainz hat gerade eine Studie zum Verhalten von DAX30-Konzernen im Social Web veröffentlicht.<span id="more-298"></span></p>
<p>Einige Ergebnisse:</p>
<p>- drei Viertel der Unternehmen twittern<br />
- zwei Drittel nutzen YouTube<br />
- knapp die Hälfte nutzen Facebook<br />
- ein Drittel haben Blogs<br />
- Vorne liegen: Daimler, BMW, VW, Telekom, Adidas, SAP<br />
- Noch gar nicht präsent: Commerzbank, Hannover Rückversicherung, K&amp;S, Metro, Münchner Rück, ThyssenKrupp</p>
<p>Blogs und <a href="http://search.twitter.com/search?q=dax30+social+media" target="_self">Twitter</a> gingen heute bereits auf die Studie ein. Nun kann man es sich leicht machen und den nicht präsenten DAX30-Unternehmen vorschlagen, möglichst schnell etwas zu unternehmen.</p>
<p>Aber machen wir es uns damit nicht zu leicht? Kurz mal einen Twitterkanal für Metro einrichten &#8211; klingt einfach. Aber auch passend? Ist es nicht für ein Unternehmen wie Adidas viel naheliegender einen <a href="http://twitter.com/AdidasRunning" target="_self">Twitterkanal</a> zu unterhalten als für ThyssenKrupp, die eine ganz andere Zielgruppe ansprechen? Ich habe absolutes Verständnis dafür, dass Konzerne, die sehr lange und sehr gut mit anderen Kommunikationsstilen und -mitteln gefahren sind, nun zögerlich reagieren.</p>
<p>Natürlich sollen nicht nur besonders hippe und coole Unternehmen in Social Media aktiv sein. Im Gegenteil. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=c_iN_QubRs0" target="_self">It&#8217;s the media we have! </a> Also muss man sich damit beschäftigen. Auch B2B-Konzerne wie ThyssenKrupp.</p>
<p>Aber das ist letzten Endes nur möglich, wenn man ein weiteres Ergebnis der Studie berücksichtigt:</p>
<p>&#8220;&#8230; die meisten Unternehmen [verfügen] über keine erkennbare Strategie für die Social Media-Welt&#8230;&#8221;</p>
<p>Langfristig kann man im Social Web nur gewinnen, wenn man sich mehr überlegt als ein paar lustige Maßnahmen. Die sind zwar gut, aber überleben wird man damit auf Dauer nicht. Das gilt übrigens auch für die bereits sehr aktiven Konzerne. Was es braucht, ist ein klares Bild, eine klare Vision, klare Ziele, Leitlinien und Strukturen, die einen befähigen, kontinuierlich in einen Dialog zu treten.</p>
<p>Die Pressemitteilung der Studie gibt es übrigens <a href="http://idw-online.de/pages/de/news346748" target="_self">hier</a>.</p>
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		<title>Das Ende der Katalogsprache!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 17:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leif</dc:creator>
				<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch vor einigen Jahren lebten Reise- und Verbrauchermagazine besonders vor den großen Ferien von der so genannten Katalog-Entschlüsselung:
&#8230;Haus mit vielen Stammgästen heißt:
Das Hotel muss deshalb nicht besonders gut sein, das Benehmen der Gäste wird wohl zu wünschen übrig lassen, es kann sein, das sich einige Stammgäste benehmen wie zu Hause.
&#8230;beheizbarer Swimmingpool heißt:
Das Wasser ist beheizbar, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch vor einigen Jahren lebten Reise- und Verbrauchermagazine besonders vor den großen Ferien von der so genannten Katalog-Entschlüsselung:<span id="more-286"></span></p>
<p>&#8230;Haus mit vielen Stammgästen heißt:<br />
Das Hotel muss deshalb nicht besonders gut sein, das Benehmen der Gäste wird wohl zu wünschen übrig lassen, es kann sein, das sich einige Stammgäste benehmen wie zu Hause.<br />
&#8230;beheizbarer Swimmingpool heißt:<br />
Das Wasser ist beheizbar, die Heizung muss deshalb aber nicht auch angeschaltet sein.<br />
&#8230;zur Meerseite hin heißt:<br />
Das Meer kann durch Häuser o. ä. versperrt sein, Sie werden keinen direkten Meerblick haben.</p>
<p>Auch wenn Reise-Veranstalter und Hotels in Katalogen heute noch auf diese Codes zurückgreifen – in Zeiten des Social Web muss niemand mehr Verbrauchermagazinen oder Expertenmeinungen vertrauen.</p>
<p>Websites wie <a href="http://www.tripadvisor.com" target="_self">tripadvisor.com</a> bieten über 1.8 million candid traveler Fotos von Hotelzimmern aus aller Welt. Hinzu kommen ungeschminkte Beurteilungen der Hotels. Das Social Web hält Katalogbildern und Marketingsprache so den Spiegel vor und schickt sie auf den Kommunikationsfriedhof.</p>
<p>Ich schaue mir schon seit drei Jahren keine offiziellen Beschreibungen von Hotels und Bildern an. &#8220;Hyatt Hotel New York Review&#8221; lautet meine Google Suche für den nächsten Urlaub. Der erste <a href="http://http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g60763-d93450-Reviews-Grand_Hyatt_New_York-New_York_City_New_York.html" target="_self">Treffer </a>ist die tripadvisor-Kritik mit 1.116 authentischen Besucherberichten. Hinzu kommen 295 private Fotos und die Information, dass das Hotel in Manhattan auf Platz 167 von 495 bewerteten Häusern liegt. Soviel handfeste Info liefert mir kein Katalog und auch kein Reisebericht in FAZ oder Süddeutsche. Auch die bisher glaubwürdigste Quelle, die überregionale Tageszeitung, ist einfach nicht so authentisch wie das Social Web.</p>
<p>Auch aus Unternehmenssicht hat sich die Welt verlagert: Klassisches Marketing und herkömmliche PR funktionieren nicht mehr. Medien können nicht so zielgerichtet informieren, wie ich es mir wünsche. Das Social Web wird zur glaubwürdigsten Quelle und damit zur optimalen PR-Plattform. PR, die zunächst nur schwer steuerbar scheint, schließlich lässt sich der subjektive authentische Erlebnisbericht kaum beeinflussen. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, diese glaubwürdige Quelle nicht zu ignorieren und Diskussionen und Bewertungen der eigenen Marke ganz ohne Strategie dem Konsumenten zu überlassen. Unternehmen müssen eine Haltung zum Social Web und den Umgang mit der Entwicklung lernen. Denn der Verbraucher ist schon da und wartet im Zweifelsfall nicht auf sie.</p>
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