In Zeiten, in denen die Menschen beginnen, sich Miniaturwindräder in den Garten oder Blockheizkraftwerke in den Keller zu stellen, verlieren die großen Energiekonzerne an Macht.
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In einem demnächst erscheinenden Interview anlässlich des Erscheinens von Social Media Relations habe ich eine Frage relativ deutlich und vielleicht auch ein wenig provozierend beantwortet:
Frage: Eines Ihrer Kapitel lautet „Ihre Website ist das Herzstück“. Was halten Sie von – teils sehr fortschrittlich wahrgenommenen – Entwicklungen wie beispielsweise der Zeitschrift FHM, eine bestehende eigene Website vom Netz zu nehmen und stattdessen voll auf die Facebook-Fanpage zu setzen?
Antwort: Ich halte das für einen Marketinggag.
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Marken und Unternehmen beackern das Social Web häufig wie ein Mähdrescher ein Blumenbeet. Mit voller Breitseite rein – ohne Rücksicht auf bestimmte Pflanzen. Die Frage nach dem passenden Gerät ist nicht mehr als die Frage nach der richtigen Strategie. Spiegel Online hat sich mit den derzeitigen Auswüchsen befasst.
Der beste Ort für Unternehmen, um im Minutentakt Sympathiewerte einzubüßen, ist die Warteschleife der eigenen Kundenhotline. Kaum ein Unternehmen hat den direkten Draht zur wichtigsten Zielgruppe – den Käufern – im vergangenen Jahrzehnt mustergültig gepflegt. Können Twitter, Facebook & Co. daran etwas ändern?
Wir haben ein interessantes Event dazu auf die Beine gestellt – und einen handverlesenen Kreis von Entscheidern aus Marketing und Unternehmenskommunikation eingeladen. Das Ding (invitation only!) ist komplett ausgebucht – aber Leser dieser Zeilen haben noch die Option auf ca. fünf Exklusivplätze, siehe weiter unten.
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Social Media Guidelines sind schön und gut: Sie zeigen Chancen und Grenzen auf, geben Mitarbeitern die notwendigen Basisinformationen zur Orientierung im digitalen Dschungel an die Hand und motivieren idealerweise. Im Beratungsalltag sind solche Richtlinien für mich im Moment ein Dauerthema, fast kein Tag vergeht, an dem der Begriff nicht in irgendeinem Gespräch fällt. Dennoch ist meine These: Ohne ein wenig Laissez-faire geht es nicht.
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Auf den zweiten Blick verstecken sich hinter dem Facebook-Statusupdate von Nachbar Christoph, der Einladung vom Kollegen bei Xing oder dem neuen YouTube-Video wahre Schätze. Das ist auch den Initiatoren des neuen Onlinemagazins www.i-ref.de Isabelle Pohl und Norman Röhlig aufgefallen. Deshalb halten sie im Netz Ausschau nach Nachrichten und finden erst einmal: Alles interessant. Wir haben mit den beiden darüber gesprochen, wie sie entscheiden, worüber sie schreiben, wenn sie alles interessant finden, was hinter ihrem Finanzierungskonzept steckt und was da noch kommt.
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