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	<title>Social Media Strategy Lab &#187; Standpunkte</title>
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	<description>Das Social Media Strategy Lab ist die Spezialeinheit von fischerAppelt für neue Kommunikation im Web. Wir glauben: Dialogorientierte Kommunikation macht vieles besser — mit der richtigen Strategie.</description>
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		<title>Zwitschernde Stromzähler und die kritische Öffentlichkeit: Das Web als Katalysator der Energiewende</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 15:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karoline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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		<description><![CDATA[In Zeiten, in denen die Menschen beginnen, sich Miniaturwindräder in den Garten oder Blockheizkraftwerke in den Keller zu stellen, verlieren die großen Energiekonzerne an Macht. Aber die Entwicklung geht schleppend voran. Nur 25 Prozent der Deutschen kennen ihren jährlichen Stromverbrauch. Und noch immer liegen 80 Prozent der Energieversorgung in der Hand der vier großen Konzerne.
Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Zeiten, in denen die Menschen beginnen, sich Miniaturwindräder in den Garten oder Blockheizkraftwerke in den Keller zu stellen, verlieren die großen Energiekonzerne an Macht. <span id="more-1268"></span>Aber die Entwicklung geht schleppend voran. Nur 25 Prozent der Deutschen kennen ihren jährlichen Stromverbrauch. Und noch immer liegen 80 Prozent der Energieversorgung in der Hand der vier großen Konzerne.</p>
<p>Das Web 2.0 ermöglicht es, sowohl das Verbraucherbewusstsein zu stärken als auch die Alternativen zur bisherigen Energieversorgung aufzuzeigen. Denn Im Internet verlieren die großen Energiekonzerne ihre Hoheit. Dort ist die Demokratisierung der Energiewirtschaft bereits vorangeschritten. Die kritische Öffentlichkeit enttarnt Green Washing und macht ihrem Ärger bei schlechtem Service Luft. Die Verbraucher definieren die Marken, indem sie darüber in ihren Netzwerken, in Blogs und auf den Seiten der Anbieter reden.</p>
<p>Aus Angst vor negativen Reaktionen wagen jedoch nur die wenigsten traditionellen Unternehmen der Energiebranche den Kundendialog im Social Web, so Netzökonom Holger Schmidt im <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2011/04/11/energiebranche-sucht-nach-der-formel-fuers-social-web.aspx" target="_self">F.A.Z-Blog</a>. Alternative Anbieter wie Greenpeace Energy, LichtBlick und Naturstrom gehen in Deutschland mit gutem Beispiel voran. Sie sind dabei klar im Vorteil, weil sie im aktuellen Kontext weniger Angriffsfläche bieten. Wer mit einem schlechten Ruf ins Social Web einsteigt, setzt sich schutzlos dem Shitstorm aus.</p>
<p><strong>So schlau sein, wie der eigene Stromzähler</strong></p>
<p>Das Internet ist aber nicht nur Kommunikationsplattform, sondern auch Technologieträger. Wem der Stromzähler aus dem Tchibo-Shop nicht reicht, der kann seinen eigenen Stromverbrauch bei bestimmten Anbietern rund um die Uhr im Netz überwachen. Darüber hinaus gibt es Apps und SMS-Benachrichtigungen, wenn der Stromverbrauch über einen festgelegten Wert steigt. Mit Tweet-a-watt können User ihren täglichen Stromverbrauch twittern oder wie bei der <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,634115,00.html" target="_self">Vertriebsoffensive</a> von EnBW den Stromzähler gleich selbst zwitschern lassen.</p>
<p><strong>In der Community spart’s sich leichter</strong></p>
<p>Ein weiteres Prinzip, das Spiegel-Online-Redakteur Stefan Schultz bei der diesjährigen Re:publica in diesem Zusammenhang ansprach, ist die Gamification. Durch ein Bonus-System könnten Internet-Nutzer für jede gesparte Kilowattstunde Punkte sammeln, für die sie beispielsweise eine Kuh bei FarmVille bekommen. Dadurch wird der Spieltrieb geweckt und der Anreiz zum Stromsparen erhöht.</p>
<p>Wer noch einen Schritt weitergehen will, wird Teil einer Öko-Community, speist Daten ein, lernt sein eigenes Verbrauchsverhalten kennen und bekommt Spar-Tipps von anderen Usern. In den USA gibt es davon bereits eine Reihe von Start-ups, wie <a href="http://www.zerofootprint.net" target="_self">zerofootprint.net</a> und <a href="http://visiblenergy.com/" target="_self">visiblenergy.com</a>.</p>
<p><strong>Auch die eigenen Kilowattstunden sind Privatsphäre</strong></p>
<p>Diese Öko-Revolution im Netz ruft gleichzeitig Hacker und Datensammler auf den Plan. Wenn Smart-Grids per Mobilfunkdaten verraten, wann ich morgens meine Kaffee-Maschine anschalte und wir unseren Stromverbrauch im Social Web transparent machen, ist ein weiterer Teil der Privatsphäre in Gefahr. Dieses Bewusstsein ist gut und wichtig. Denn auch hier müssen im Bereich Datenschutz neue Regeln aufgestellt werden, müssen die Nutzer abwägen, wie viel sie preisgeben wollen. Dennoch dürfen wir dabei nicht die Chance übersehen, uns gegenüber den Energie-Riesen zu emanzipieren. Nur mit der durch das Web 2.0 erreichten Transparenz lassen sich nachhaltige Energie-Konzepte vorantreiben.</p>
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		<title>Stichwort: Fehlertoleranz</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 13:39:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

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		<description><![CDATA[„Noch so’n Spruch, Kieferbruch!“ &#8211; Es gibt soziale Räume, in denen gelten die Gesetze der Straße. Bevor man da einen falschen Schritt wagt, bleibt man lieber gleich zu Haus. Fehler werden nicht toleriert. Im Social Web ist dem nicht so. Ein Plädoyer für mehr Mut im digitalen Raum:
Spiegel Online veröffentlichte kürzlich den wissenschaftlich fundierten Artikel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Noch so’n Spruch, Kieferbruch!“ &#8211; Es gibt soziale Räume, in denen gelten die Gesetze der Straße. Bevor man da einen falschen Schritt wagt, bleibt man lieber gleich zu Haus. Fehler werden nicht toleriert. Im Social Web ist dem nicht so. Ein Plädoyer für mehr Mut im digitalen Raum:</p>
<p><span id="more-1263"></span>Spiegel Online veröffentlichte kürzlich den wissenschaftlich fundierten Artikel „<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,759346,00.html">Psychologie des Fehlermachens: Irren ist nützlich</a>“, ZEIT Online zog mit dem subjektiv mindestens ebenso fundierten Leserartikel „<a href="http://www.zeit.de/meinung/2011-05/leserartikel-risiko">Risikobereitschaft: Traut euch was!</a>“ nach. Begehen wir den Fehler, zu wenige Fehler zu begehen? Ein spontanes Mash-Up ergibt: „Irren ist nützlich: Traut euch was!“. Anna Gielas, Wissenschaftlerin, von der Harvard University erläutert: „Fehler werfen Lernende beim Erwerb neuen Wissens nicht etwa zurück, sondern können das Verarbeiten und Verstehen von Information vielmehr beschleunigen.“</p>
<p>Die Angst vor sich beschleunigender Kommunikation im Web ist nicht allein die Angst vor Kontrollverlust, wie so oft behauptet. Sie zeugt eher von einem durchschnittlichen Fehlertoleranzwert von Null. <a href="http://www.zeit.de/meinung/2011-05/leserartikel-risiko">Alexander Jussupow</a>, Leser, sagt: „Der Versager steckt in jedem von uns.“ Seien wir uns doch ab und zu treu und lassen ihn raus. Gehen wir mit ihm auf die Straße, führen wir ihn auf der Datenautobahn Gassi. Betrachten wir das Social Web als das, was es ist: die Fußgängerzone unter den Straßen.</p>
<p>Ein falscher Schritt führt denn auch de facto nicht zum Tod. Die Gesetze der Fußgängerzone sind keine Kodizes, die, bräche man sie, mit geballter Wut zurückschlagen würden, sondern Kompendien guter Kommunikation, deren Selbstverständnis laut wird, sobald man den Mund aufmacht. Wer sich im Social Web verläuft, geht deshalb nicht zwingend in die falsche Richtung. Wer stolpert, wird nicht sofort von einem Auto überfahren. Ein falsches Wort führt nicht immer zu einem gebrochenen Kiefer. Fehler sind menschlich und das Social Web ist nicht gefährlich.</p>
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		<title>Facebook als Alibi: Ich rede mit Dir – nicht!</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 16:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leif</dc:creator>
				<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer den Film The Social Network gesehen hat, könnte auf die Idee kommen, dass das 25-Milliarden-Dollar-Unternehmen Facebook Resulat einer verwehrten Liebe ist. Mark Zuckerberg bloggt im Film öffentlich über seine Ex-Freundin und nimmt dabei in Kauf, dass die ganze Welt seine persönlich gemeinten Schmähungen mitliest. Auch wenn die Liebesgeschichte in David Finchers Film frei erfunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer den Film <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lB95KLmpLR4&amp;feature=channel">The Social Network</a> gesehen hat, könnte auf die Idee kommen, dass das 25-Milliarden-Dollar-Unternehmen Facebook Resulat einer verwehrten Liebe ist. Mark Zuckerberg bloggt im Film öffentlich über seine Ex-Freundin und nimmt dabei in Kauf, dass die ganze Welt seine persönlich gemeinten Schmähungen mitliest.<span id="more-1237"></span> Auch wenn die Liebesgeschichte in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Fincher">David Finchers</a> Film frei erfunden ist, zeigt sie deutlich, wie im Social Web die Öffentlichkeit oder zumindest die gesamten Facebook-Freunde zum Steigbügelhalter für ganz persönliche Botschaften werden. Die Community wird Zuschauer bilateraler Botschaften, Dialoge und geheimer Hinweise. Dem Absender dienen die Mitleser als Alibi und Schutzraum. Wer sagt denn schließlich, ob das Statusupdate überhaupt eine Zielperson hatte oder nur einer Laune entsprungen ist?  Wer kann einem beweisen, ob einem des gepostete Video einfach nur <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qGLXpIojJkg">gefällt </a>oder ob sich im Refrain eine ganz <a href="http://www.youtube.com/watch?v=VZn93P_KndM">persönliche Botschaft </a>an einen bestimmten Facebook-Freund versteckt?</p>
<p>Boomt das Social Web also gar nicht deshalb so, weil wir endlich all unsere Gedanken öffentlichen machen können, sondern weil es endlich ein neuer unverbindlicher Weg ist, mit einzelnen Menschen zu kommunizieren, ohne sie direkt zu adressieren? Es ist viel einfacher: seinen Chef über den Facebook-Status zu kritisieren, als es ihm am Schreibtisch zu sagen. Über eine Marke per Facebook zu lästern, als beim Kundenservice anzurufen. Oder jemandem, den man gut findet ein Video zu widmen, ohne dass man ihn zum Essen einladen muss.</p>
<p>Ist das Social Web also nichts anderes als ein bilateraler Kanal, bei dem das bisschen Öffentlichkeit nur billigend in Kauf genommen wird? Sitzen wir am Ende wie Zuckerberg in Finchers Film vor dem Rechner und drücken pausenlos den Refresh-Button: Weil wir auf den einen &#8220;Gefällt mir&#8221;-Daumen warten?</p>
<p>Wie auch immer: wer sich in der Öffentlichkeit oder im virtuellen Raum verstecken muss, um einen persönliche Beziehung zu leben, wird den Sprung in die Realität nicht schaffen: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=KehwyWmXr3U">Reality kills the Facebook-Star.</a></p>
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		<title>Kundenservice 2.0: Erfahrungsaustausch im Dialogmuseum</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 08:20:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>susan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittwoch Abend 19:00 Uhr im Dialogmuseum in Frankfurt hat sich eine illustre Runde von UK- und Marketingverantwortlichen, unsere vier Podiumsgäste aus der Telekommunikations-, Zeitungs- und Messewelt, interessierte Blogger sowie das fischerAppelt Team eingefunden.
Das Thema des heutigen SMSL-Events: Kundenservice 2.0.
Uns erwartet eine lebhafte Diskussionsrunde.
Michael Frenzel, Leiter der Kommunikation bei 1&#38;1, berichtet von dem Erfolg von Marcell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittwoch Abend 19:00 Uhr im Dialogmuseum in Frankfurt hat sich eine illustre Runde von UK- und Marketingverantwortlichen, unsere vier Podiumsgäste aus der Telekommunikations-, Zeitungs- und Messewelt, interessierte Blogger sowie das fischerAppelt Team eingefunden.<span id="more-1224"></span></p>
<p>Das Thema des heutigen SMSL-Events: Kundenservice 2.0.</p>
<p>Uns erwartet eine lebhafte Diskussionsrunde.</p>
<p>Michael Frenzel, Leiter der Kommunikation bei 1&amp;1, berichtet von dem Erfolg von Marcell D’Avis – dem Gesicht für Kundenservice bei 1&amp;1. Wir erfahren, dass Marcell D’Avis inzwischen so populär ist, dass er Liebesbriefe erhält und bei seinem letzten Türkeiurlaub von deutschen Touristen angesprochen wurde.</p>
<p>1&amp;1 hat die Kundenserviceinitiative vor zwei Jahren gestartet. Zuvor wurden zunächst Best Practice Cases wie Dell und Comcast Care analysiert. Die Mitarbeiter beim Twitter-Kundenservice von 1&amp;1 mussten am Anfang sehr viel Häme seitens enttäuschter Kunden ertragen, inzwischen zeigen die Sympathiewerte deutlich nach oben. Statt One-on-One-Kommunikation bei der Helpline hat Kundenservice 2.0 den Vorteil, dass unter Umständen Tausende andere Follower zuhören.</p>
<p>Bei der Deutschen Telekom schaut es ähnlich aus. Andreas Bock, Head of Social Media im Bereich Internet Vertrieb und Service, ist ein „Internet-Urgestein“. Was derzeit online passiert, ist seiner Meinung nach nicht komplett neu. „Service-Foren gibt es bei der Telekom seit den 90er Jahren“. Was ist das Besondere an „@Telekom hilft“ bei Twitter?</p>
<p>„Die Telekom-Mitarbeiter begegnen den Kunden auf Augenhöhe. Sie treten mit ihrem Foto und Vornamen auf. Das ist eine ganz neue Qualität, nicht vergleichbar mit einem Call-Center.“ Täglich trudeln ca. 80-100 Anfragen beim Twitter-Account der Deutschen Telekom ein.</p>
<p>Doch geht es beim Kundenservice 2.0 wirklich um den Service am Kunden oder nur um eine Marketingstrategie?  Aus dem Publikum kommt die Frage, ob Kundenfeedback wirklich genutzt wird, um Prozesse und Produkte im Unternehmen zu verbessern.</p>
<p>Dies wird sowohl von Michael Frenzel als auch von Andreas Bock bejaht. Den Kunden zuzuhören sei extrem wichtig. Bei 1&amp;1 wurde ein mehrfaches Millionen-Budget bereitgestellt, um die internen Prozesse, die Produktentwicklung und den Service stärker am Kunden auszurichten. Und auch die Telekom überlegt, wie sie sich noch weiter nach außen öffnen kann.</p>
<p>Dr. Marco Dettweiler von der FAZ und Autor des für die Belange enttäuschter Kunden kämpfenden „Unverbraucht“-Blogs merkt an, dass die meisten Kunden bei Fragen oder Problemen nach wie vor bei der Hotline anrufen und nicht twittern. Bei der Hotline bestehe dann häufig ein Kompetenzproblem.</p>
<p>Welche Relevanz hat das Thema Kundenservice 2.0 für eine Messe wie die Messe Frankfurt? Für Kai Hattendorf, Leiter Kommunikation &amp; Marketing, ist eine Messe wie geschaffen für Web-2.0-Dienste: Während ich eine Messe besuche, bekomme ich auf meinem Smartphone real-time Informationen und Orientierungstipps. Das können z.B. das Messeprogramm, die angesagtesten Standpartys, Tipps zur Stauvermeidung oder Sightseeing-Tipps für Frankfurt sein. Bei der letzten CeBIT gab es beispielsweise eine iphone-App, die Besuchern gezeigt hat, wo die Pendelbusse entlang fahren.</p>
<p>Je nach Messe ist das Publikum ist unterschiedlich Web-2.0-affin. Zudem ist die Reichweite von Twitter nicht zu unterschätzen. „Bei der letzten Tendence-Messe hatten wir einen User, der 140.000 Follower hatte. Das entspricht der Reichweite einer kleinen Regionalzeitung“ erzählt Kai Hattendorf.</p>
<p><strong>Fazit der Diskussionsteilnehmer:</strong> Dettweiler ist kritisch: „Mir fehlt bei Social Media das Korrektiv. Wenn ein User mit vielen Followern etwas schreibt, wird ganz schnell reagiert und sich nicht die Mühe gemacht, Inhalte zu verifizieren und vielleicht noch mal in andere Quellen zu schauen.“</p>
<p>Bock gibt zu, dass Social Media bei der Telekom immer noch ein großes Experiment ist. Intern gibt es einen gemeinsamen Social Media Think Tank, ansonsten herscht das Prinzip: möglichst wenig Governance und Zentralisierung. „Das stößt natürlich an Grenzen bei so einem großen Konzern wie der Deutschen Telekom. Neulich fragte ein Kollege: „Wie schaut es eigentlich mit unsererm Twitter-Account aus?“ Darauf erwiderte ein anderer: „Welchen der 42 Accounts meinst Du?“ Früher hat jeder in seinem Bunker gesessen. Das ändert sich Gott sei dank gerade immer mehr in Richtung Netzwerkdenken.</p>
<p>Auch laut Hattendorf befinden wir uns immer noch auf einer Lernkurve: Wie gehe ich mit Social Media und den neuen Kommunikationstools um? Gleichzeitig bilden sich die Cluster von Interessierten und Eingeweihten. „Vor 10 Jahren haben wir gesagt, das Internet wird mal so selbstverständlich werden wie der Strom aus der Steckdose. Jetzt kann man ‚das Internet’ schon fast durch Social Media ersetzen.“</p>
<p><strong>Fazit für uns:</strong> eine spannende Veranstaltung, die viel Spaß gemacht hat und gezeigt hat, dass Kundenservice via Twitter &amp; Co. neue Möglichkeiten für Unternehmen eröffnet, noch näher am Kunden dran zu sein und wertvolle Hinweise für interne Optimierungsprozesse zu erhalten.</p>
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		</item>
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		<title>&#8220;Everything is interesting&#8221;</title>
		<link>http://fischerappelt-smsl.de/2010/08/24/everything-is-interesting/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 09:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den zweiten Blick verstecken sich hinter dem Facebook-Statusupdate von Nachbar Christoph, der Einladung vom Kollegen bei Xing oder dem neuen YouTube-Video wahre Schätze. Das ist auch den Initiatoren des neuen Onlinemagazins www.i-ref.de Isabelle Pohl und Norman Röhlig aufgefallen. Deshalb halten sie im Netz Ausschau nach Nachrichten und finden erst einmal: Alles interessant. Wir haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den zweiten Blick verstecken sich hinter dem Facebook-Statusupdate von Nachbar Christoph, der Einladung vom Kollegen bei Xing oder dem neuen YouTube-Video wahre Schätze. Das ist auch den Initiatoren des neuen Onlinemagazins <a href="http://www.i-ref.de" target="_blank">www.i-ref.de</a> <a href="http://www.facebook.com/isabelle.pohl?ref=ts" target="_blank">Isabelle Pohl </a>und <a href="http://www.facebook.com/isabelle.pohl?ref=ts#!/normanroehlig?ref=ts" target="_blank">Norman Röhlig</a> aufgefallen. Deshalb halten sie im Netz Ausschau nach Nachrichten und finden erst einmal: Alles interessant. Wir haben mit den beiden darüber gesprochen, wie sie entscheiden, worüber sie schreiben, wenn sie alles interessant finden, was hinter ihrem Finanzierungskonzept steckt und was da noch kommt.</p>
<p><span id="more-1114"></span> <strong></strong></p>
<p><strong>Ihr sagt, i-ref ist das erste deutsche Onlinemagazin, das die Aktivität im Bereich Social Media mit der Offline-Präsenz verbindet. Wie funktioniert das?</strong><br />
So manche Statusmeldung, jede liebevoll gepflegte Galerie, ein Link zum seltenen Video oder die Liebesbekundung zur Ausstellung von gestern Abend, liefern nicht selten den Inhalt für die Geschichten von morgen. Mit 150 sogenannten Sharing-Partnern arbeiten wir Social Media Nachrichten redaktionell auf. Auf Facebook, bei Twitter, in Blogs und Co. fischen wir den neuen Content. Wir betrachten Sharing Content, nicht wie der User, im Sekundentakt, sondern investieren viel Zeit mit dem Scannen der Microsites. Warum? Egal ob thematisch angesagt oder völlig profan, das Magazin hat sich zum Ziel gesetzt, die Vielzahl von individuellen Informationen zu katalysieren und seine Auswahl jeden Tag neu zu präsentieren.</p>
<p><strong>Wenn alles interessant ist, wie entscheidet ihr dann, über was ihr schreibt?</strong><br />
Wenn auf Facebook Person A mit Person B über den schlechten Kaffe von nebenan diskutiert, Tante Trunde stolz ihr Urlaubsalbum präsentiert oder auf Twitter die Werke von Künstler XY durch den Kakao gezogen werden: Wer entscheidet über die Relevanz der Thematik? Richtig: Der User. Wir beobachten und filtern wichtige Ereignisse heraus. Mit „Everything is interesting“ titulieren wir nicht jeden Post zum absoluten Top-Thema oder behaupten, dass ALLES INTERESSANT ist, sondern machen deutlich, dass alles oder zumindest mehr als wir denken, INTERESSANT SEIN KANN &#8211; je nach Blickwinkel. Der Claim soll Leser anregen über den Tellerrand zu schauen: Es muss nicht immer das augenscheinlich hippe Thema einer noch hipperen Person sein. Die Geschichten liegen auf der Straße, werden sowohl offline als auch im Netz angestoßen und warten darauf gehört zu werden. Darüber hinaus definiert die Online-Recherche nicht den gesamten Inhalt von i-ref. Die 25 Autoren liefern täglich neue redaktionelle Impulse – auch aus der realen Welt.</p>
<p><strong>Ist das noch Journalismus?</strong><br />
Keine seltene Frage: Was ist Journalismus? Im Zeitalter von Social Media und Internet wandelt sich dieser Begriff täglich und wird mehr als ‚anstrengend’ diskutiert. Empfinden wir unsere Tätigkeit als journalistisch? Ja, selbstverständlich. Der tägliche Ablauf unterscheidet sich in keiner Weise von einer klassischen Redaktion. Wir recherchieren Themen, teilen Inhalte, bedienen eine Leserschaft und verdienen damit unseren Lebensunterhalt.</p>
<p><strong>Was steckt hinter eurem Finanzierungskonzept?</strong><br />
Das Konzept von i-ref basiert nicht auf dem klassischen Vermarktungsweg von Bannerschaltungen; vielmehr entwickelten wir ein  Partnermodell, das auf längerfristigen, bezahlten Medienkooperationen basiert. Werbliche Beiträge werden als solche gekennzeichnet und die Rubrik ‚partners’ informiert darüber, welche Kooperationen derzeit auf i-ref aktuell sind.</p>
<p><strong>Und was kommt noch?</strong><br />
Da kommt noch einiges – also lasst euch überraschen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-1175 aligncenter" title="Isabelle Pohl und Norman Röhling: ganz real." src="http://fischerappelt-smsl.de/wp-content/uploads/2010/08/Norman-und-Isa-300x200.jpg" alt="Isabelle Pohl und Norman Röhling: ganz real." width="374" height="249" />Isabelle Pohl und Norman Röhlig im wahren Leben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Facebook only: Gefährlicher Drahtseilakt</title>
		<link>http://fischerappelt-smsl.de/2010/08/23/facebook-only-gefahrlicher-drahtseilakt/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 18:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[FHM setzt auf Facebook statt eine eigene Website. Ich halte das für einen Marketinggag. Für einen gefährlichen noch dazu: Das beweisen jüngste Entwicklungen beim Wachstum von Fanpages.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem demnächst erscheinenden Interview anlässlich des Erscheinens von <a href="http://blog.jodeleit.de/social-media-relations/">Social Media Relations</a> habe ich eine Frage relativ deutlich und vielleicht auch ein wenig provozierend beantwortet:</p>
<p><em>Frage:</em> Eines Ihrer Kapitel lautet „Ihre Website ist das Herzstück“. Was halten Sie von – teils sehr fortschrittlich wahrgenommenen – Entwicklungen wie beispielsweise der Zeitschrift FHM, eine bestehende eigene Website vom Netz zu nehmen und stattdessen voll auf die Facebook-Fanpage zu setzen?</p>
<p><em>Antwort:</em> Ich halte das für einen Marketinggag.<span id="more-1164"></span></p>
<p>&#8220;Mutig&#8221;, attestierte die Kollegin, die das Interview dankenswerterweise gegengelesen hatte, handschriftlich auf dem Manuskriptausdruck. Wirklich? Vielleicht auch vorsichtig. Denn ich möchte eindringlich davor warnen, sein eigenes Schicksal in die Hände von Zuckerberg &amp; Co. zu legen. Was FHM da macht, ist meines Erachtens halsbrecherisch.</p>
<p>Der Beweis scheint nicht lange auf sich warten zu lassen. Denn in diesen Tagen zeichnet sich bereits deutlicher denn je ab, wie fatal es ist, wenn Unternehmen den Weg von FHM gehen. Facebooks Algorithmen schweben über dieser von Zuckerberg-Mania infizierten Fraktion wie ein Damoklesschwert.</p>
<p>Wer auf eine eigene zentrale Plattform verzichtet und alle Aktivitäten bei Facebook bündelt, der staunt nicht schlecht, wenn das Big Blue Network von heute auf morgen am Regler dreht, der bestimmt, was wichtig ist und in den Newsfeeds der Fans auftaucht.</p>
<p>Ergebnis kann beispielsweise sein, dass das organische Wachstum der Facebook-Fans von heute auf morgen massivst einbricht. Einfach mal so. Geschehen vergangene Woche, als das Unternehmen seinen standortbasierten Dienst &#8220;Places&#8221; eingeführt hat. Die Folgen waren dramatisch: <a href=" http://www.allfacebook.com/places-page-growth-2010-08">50 Prozent Einbruch</a> beim Wachstum von Facebook-Pages.</p>
<p>Nur ein Vorbote darauf, was Unternehmen, aber auch vom Web 2.0 lebenden Einzelpersonen blühen könnte, die sich einzig und allein abhängig von den führenden Social Networks oder Social-Media-Plattformen machen. Dabei müssten wir doch eigentlich alle schlauer sein: Jahrelang war das Jammern über Googles Allmacht omnipräsent. Von einer Sekunde zur anderen konnten die Kalifornier einzelne Seiten aus dem Index werfen oder abstrafen und damit teilweise existenzielle Krisen auslösen. Da half es auch nichts, wenn die Website schön war. Wenn sie interessant gestaltet war. Wenn sie dazu noch Kern war für alle Online-Aktivitäten, die Homebase war, wofür sich Kollege Philipp Wittgenstein erst vor wenigen Tagen an dieser Stelle <a href="http://fischerappelt-smsl.de/2010/08/19/back-to-the-roots/">stark machte</a>. Das half alles nichts, wenn Google, durchaus gewillt, an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschinenoptimierung">SEO</a>-Übereifrigen auch mal ein Exempel zu statuieren, in einem Akt von Willkür den Traffic-Strom ausknipste.</p>
<p>Heute könnten Unternehmen besser denn je mit doppeltem Boden agieren, wenn sie eigene Plattformen mit einem gesunden Mix unterschiedlicher anderer Kanäle integrieren. Medienübergreifende Präsenz und soziale Vernetzung machen unabhängiger vom <a href="http://www.google.de/">Großen G</a> und seinem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PageRank">PageRank</a>. Das ist Onlinekommunikation mit doppeltem Boden.</p>
<h3>Das große F &#8211; ein mächtiges Werkzeug</h3>
<p>Facebook only aber ist Seilakrobatik ohne schützendes Trampolin.Vielleicht macht auch das Facebook-Marketing so attraktiv und interessant. Trifft man als Marketingverantwortlicher, als Solitär auf der Kommandobrücke, die Entscheidung: &#8220;Ab heute stecken wir unser ganzes Geld in Facebook-Marketing&#8221;, so hat das etwas ungemein Cooles. Vielleicht kommt bei mir heute auch deshalb die Erinnerung an dieses uralte Video hoch, das &#8220;Virale Marketing im Todesstern&#8221; von Dominik Kuhn also known as casual twitterer  <a href="http://twitter.com/dodokay">@dodokay</a>. Es gewinnt eine ungemeine Aktualität: Man ersetzt im Abschlusstatement ab Minute 2:00 das &#8220;virale Marketing&#8221; durch &#8220;Facebook-Marketing&#8221;.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/uF2djJcPO2A?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/uF2djJcPO2A?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Ganz abgesehen davon, dass man @dodokays Video vielleicht komplett neu vertonen und dabei o.g. Ersetzung vornehmen sollte, bin ich überzeugt davon, dass eigene, langfristig angelegte Plattformen im Social Web, etwa Corporate Blogs oder Newsrooms, für die Glaubwürdigikeit und Profilschärfung von Unternehmen oder auch Einzelpersonen unabdingbar sind. Wer sich einzig und allein bei Twitter und Facebook tummelt und seinen Content damit<a href="http://thefuturebuzz.com/2010/08/23/yielding-presence-to-the-stream"> fremdem Plattformen in den Rachen wirft</a>, verzichtet darauf, sich wertvolles eigenes Kapital im Web 2.0 aufzubauen. Und dazu gibt&#8217;s mit Sicherheit noch viel mehr als nur <a href="http://thefuturebuzz.com/2009/05/10/reasons-you-should-blog-and-not-just-tweet/">19 Gründe</a>.</p>
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		<title>Warum wir drei Mal telefonieren, um uns einmal zu treffen</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 13:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschichte von der Unverbindlichkeit unserer Kommunikation ist nicht neu, aber sie ist es wert, immer wieder aufgeschrieben zu werden. Die neuen Technologien machen es möglich und die Festnetz-Liebhaber  haben damit so ihre Probleme, denn vages Zusagen, schnelles  Umdisponieren und kurzfristiges Absagen kennen sie nicht. Der Wunsch  nach Verbindlichkeit ist deshalb in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte von der Unverbindlichkeit unserer Kommunikation ist nicht neu, aber sie ist es wert, immer wieder aufgeschrieben zu werden. Die neuen Technologien machen es möglich und die Festnetz-Liebhaber  haben damit so ihre Probleme, denn vages Zusagen, schnelles  Umdisponieren und kurzfristiges Absagen kennen sie nicht. Der Wunsch  nach Verbindlichkeit ist deshalb in aller Munde.</p>
<p><span id="more-1135"></span>Vielleicht haben Selbstversuche á la “Ein Leben ohne Netz”, wie der von <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/pornos-werden-unwichtig/" target="_blank">Christoph Koch </a>oder <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,563401,00.html" target="_blank">Marc Röhlig</a>, deshalb Hochkonjunktur.</p>
<p><strong>Warum es alle anders kennen, aber die Veränderung keiner bemerkte<br />
</strong></p>
<p>Als Kind verabredete ich mich im Kinderladen für nachmittags. Urlaube planten meine Eltern ein Jahr im Voraus. Meinen nächsten Zahnarzttermin kannte ich sechs Monate vorher. Und wenn ich mich zum Konzert traf, kaufte ich Wochen zuvor die Karten und stand pünktlich am verabredeten Ort. Das stand fest. Und ging ganz gut.</p>
<p>Doch dann kam alles anders. Es passierte einfach – unbemerkt. Im Jahr 2000, als alle in meinem Umfeld mobil wurden. Als Facebook in mein Leben trat wurde es noch schlimmer. Mittlerweile weiß ich morgens nicht, was ich abends mache. Meine Urlaube und Zahnarzttermine verschiebe ich spontan und werde ich bei Facebook auf eine Veranstaltung eingeladen, dann komme ich immer nur vielleicht.</p>
<p><strong>Warum sich alle Verbindlichkeit wünschen, aber sich keiner daran hält</strong></p>
<p>Unverbindlichkeit – sie scheint auf den ersten Blick denkbar einfach – 24/7 erreichbar: das macht flexibel. Wenn wir uns immer erst im letzten Augenblick entscheiden, können wir nichts verpassen – so die These, die uns unterbewusst treibt. Unbegrenzte Optionen türmen sich vor uns auf, wie im Schlaraffenland greifen wir uns nur noch heraus, was uns spontan überzeugt.</p>
<p>Doch erste Zweifel machen sich breit: Macht es Spaß, Meetings fünf Minuten vorher per Mail zu bestätigen? Aus dem Supermarkt zu Hause anzurufen, um zu fragen, was man mitbringen soll? In letzter Sekunde anzurufen, um zu sagen, dass man zehn Minuten zu spät ist. Jeder war vom ständigen hin- und her schon einmal genervt, die meisten reagieren nervös, wenn sie ihr Handy liegen lassen. Und eine Woche ohne Internet ist unvorstellbar.</p>
<p>Das macht keinen Spaß.</p>
<p>Deshalb hoffe auf feste Zusagen und plädiere für folgenden Pakt: Ab jetzt machen wir alles fest. <strong>Unverbindlichkeit war gestern.</strong></p>
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		<title>Darf man sagen, was man denkt? Oder die Lüge als Lösung?</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 13:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leif</dc:creator>
				<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was machst Du gerade, lautet die Eingangsfrage bei Facebook. Gern wird das Status Update auch zur Beantwortung der Frage: „Was denkst Du gerade?“ genutzt! Macht das Social Web also endlich das, was wir schon immer wollten: unsere Gedanken öffentlich? Müssen wir, um die Gedanken anderer zu lesen, also nur noch Facebook-Kontakte knüpfen und Follower bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was machst Du gerade, lautet die Eingangsfrage bei Facebook. Gern wird das Status Update auch zur Beantwortung der Frage: „Was denkst Du gerade?“ genutzt! Macht das Social Web also endlich das, was wir schon immer wollten: unsere Gedanken öffentlich? <span id="more-991"></span>Müssen wir, um die Gedanken anderer zu lesen, also nur noch Facebook-Kontakte knüpfen und Follower bei Twitter werden? Und welche Folgen hat der frei zugängliche Gedankenstream für unser Leben? Ist es eigentlich immer gut, wenn wir immer sagen, was wir denken?</p>
<p>„Sie glauben, doch wohl nicht, dass Sie Kanzlerin werden“, tönte Gerhard Schröder in der berühmten <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1GMJZLWdlog">Elefantenrunde</a> nach der Bundestagswahl 2005 Angela Merkel ins Gesicht – und dachte wohl nur laut.</p>
<p>„Du sitzt hier in Deinem Studio, hast schon drei <a href="http://www.youtube.com/watch?v=V0xIECkaMVA">Weizenbier</a> drin und stellst dumme Fragen“, sagte der ehemalige Teamchef der deutschen Nationalmannschaft Rudi Völler nach einem Länderspiel zu Moderator Waldemar Hartmann – und dachte wohl nur laut.</p>
<p>„Ihr könnt mir alle einen blasen“, sagte der argentinische Nationaltrainer <a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball-wm-2010-suedafrika/2009/10/15/argentinien-trainer-diego-maradona/skandal-nach-wm-qualifikationsspiel-gegen-uruguay.html">Maradona</a> nach einem Länderspiel zur Presse – und dachte wohl nur laut.</p>
<p>Drei Fälle, in denen Prominente in ihren öffentlichen Äußerungen jenseits von Corporate Speech oder für die Medien geglätteten Aussagen lagen. Drei Fälle, in denen einfach mal laut gedacht wurde. Die Meinungen über das laute Denken gehen auseinander. Während die einen kritisieren, dass sich die Protagonisten nicht im Griff haben, loben andere die Authentizität ihrer Ausbrüche. Letztendlich ist lautes Denken der Reiz von Social Media – es ist authentisch.</p>
<p>Konsequent weiter gedreht bedeutet das aber auch, wenn sich Prominente und Unternehmen im Social Web bewegen, laufen sie Gefahr sich den Mund zu verbrennen und öffentlich kritisiert zu werden. Was also tun, wenn man auf die neuen Kanäle nicht mehr verzichten, noch sich den Mund verbrennen will? Die bloße Verbreitung von Werbe- und Corporate-Botschaften liest im Social Web niemand und zieht den Zorn der User auf sich. Authentisch lügen wäre eine Möglichkeit. Oder anders gesagt, eine Realität vorgaukeln. Denn wo lässt sich besser lügen, als in der authentischsten Quelle der Welt? Je detaillierter ich die Realität abbilden kann, desto glaubwürdiger kann ich Leute hinters Licht führen.</p>
<p>Die <a href="http://www.dailymotion.com/video/xsdji_rick-astley-never-gonna-give-you-up_music">Lüge</a> als Lösung also? Was soll schon passieren in der virtuellen Welt, in der sich nichts mehr verorten lässt und wir selbst unseren Aufenthaltsort faken können? Doch so sicher wir uns im Social Media Universum fühlen und so engagiert wir eine neue Realität konstruieren – eine Variable lässt sich niemals beeinflussen: der Zufall. Was nützt es, wenn ich mich per <a href="http://www.dopplr.com/">dopplr</a> auf <a href="http://megapark-mallorca.info/">Mallorca</a> verorte und zufällig beim Italiener in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-Eppendorf">Eppendorf</a> gesehen werde? Was nützt es, wenn ich bei Facebook sage, dass ich nur noch Freilandeier kaufe und zufällig im Supermarkt beim Kauf von Käfigeiern beobachtet werde? Der Zufall wird seinem Namen gerecht. Und er lässt sich nicht beeinflussen, denn sonst gäbe es ihn nicht mehr.</p>
<p>Social Media gibt uns also viele neue Räume. Es lässt uns die Realität widerspiegeln, aber es schützt uns nicht vor ihr. Und es macht uns nicht unsichtbar. Und wie anstrengend es ist, die Realität nachträglich anzupassen, weiß jeder, der schon mal mit einer Notlüge aufgeflogen ist. Der berühmte Spruch: „Vertraue nie auf das, was Frauen sagen, sondern schau einfach was sie tun“, sollte auch für Unternehmen und Menschen im Social Web gelten. <a href="http://www.dailymotion.com/video/xsdji_rick-astley-never-gonna-give-you-up_music">Lügen</a> ist keine Lösung. Lassen wir uns nichts vormachen. Oder viel einfacher: Sagen wir doch einfach, was wir machen.<a href="http://www.dopplr.com/"></a></p>
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		<title>Papier2.0: Wenn Internet auf Zeitung trifft</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 16:17:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet am 02.07.2010
Wir haben einen neuen Bundespräsidenten und wir haben eine neue Zeitung: Die Welt Kompakt präsentiert sich heute in einem neuen Layout, mit ungewöhnlichen Texten, Überschriften und Fotos. 
Was geschehen ist? Die kleine Schwester der Welt hat 23 Blogger, darunter Jeff Jarvis, Robert Basic und Sachar Kriwoj, eingeladen, eine Sonderausgabe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet am 02.07.2010</p>
<p>Wir haben einen neuen Bundespräsidenten und wir haben eine neue Zeitung: Die Welt Kompakt präsentiert sich heute in einem neuen Layout, mit ungewöhnlichen Texten, Überschriften und Fotos. <span id="more-981"></span></p>
<p>Was geschehen ist? Die kleine Schwester der Welt hat 23 Blogger, darunter <a href="http://www.buzzmachine.com/">Jeff Jarvis</a>, <a href="http://www.basicthinking.de/blog/">Robert Basic</a> und <a href="http://www.massenpublikum.de/blog/">Sachar Kriwoj</a>, eingeladen, eine Sonderausgabe zu produzieren. Wie Blogger und Redakteure mit dieser ungewöhnlichen Produktion vorankommen,  konnte man gestern über <a href="http://www.facebook.com/weltkompakt?ref=ts">Facebook</a>, <a href="http://www.twazzup.com/?q=weltkompakt&#038;l=all">Twitter</a> und Welt online verfolgen. Die Idee ist nicht neu: Bereits Sascha Lobo spielte bei der Rhein-Zeitung Chefredakteur für einen Tag. </p>
<p>„Wir haben diskutiert, geschwitzt, uns einander angenähert – und am Ende ist tatsächlich eine Zeitung dabei herausgekommen“, resümieren der stellvertretende Welt-Kompakt-Chefredakteur Frank Schmiechen und Blogger Sachar Kriwoj. Und was sagt die Community zu diesem Experiment? Unterschiedliche Stimmen waren im Vorfeld zu hören: von begeisterten Aktionsteilnehmern bis zu Zähne fletschenden Kritikern, die „never ever“ schrien. Sven Wiesner unterstellt der Tageszeitung im Blog <a href="http://www.webzweipunktnull.de/welt-kompakt-vs-blogger-umdenken-ueberfaellig/">webzweipunktnull.de</a> Fehler bei der Vorbereitung der Aktion: Keine authentische Ansprache auf Augenhöhe, Beschränkung auf bekannte Blogger, vergütungsfreier Einsatz. <em>Doch er warnt auch davor, die „ausgestreckte Hand mit einer schallenden Ohrfeige zu beantworten“.<br />
</em> „Horizont“ moniert „<a href="http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/Welt-Kompakt-scheitert-Blogger%2C-bleibt-bei-Euren-Leisten!_93204.html">Blogger, bleibt bei Euren Leisten</a>!“</p>
<p>Wir meinen: Schade, dass nicht sachlich inhaltlich diskutiert, sondern ein guter Projektansatz durch das Streitthema Journalisten vs. Blogger überschattet wird. Dinge kritisch hinterfragen ist sinnvoll, Hohn und Ressentiments (auf beiden Seiten) sind nicht zielführend. Die hitzige Diskussion über die Aktion zeigt letzten Endes: Journalisten und Blogger brauchen noch ein wenig, um miteinander grün zu werden.</p>
<p>Diesen Beitrag hat Iva verfasst</p>
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		<title>Eine kleine Liebeserklärung an den Online-Wahlkampf in Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 21:49:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsidentenwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Gauck]]></category>
		<category><![CDATA[Lerneffekt]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Der lange Weg der deutschen Politik ins Netz und warum wir nach dem Wirbel um den Präsidentschaftskandidaten Gauck, wieder das Wort Obama in den Mund nehmen dürfen, wenn es um Wahlkampf made in Germany geht. Yes we can!
Joachim Gauck war ein Kandidat mit einer ganz besonderen Fangemeinde &#8211; auch wenn diese nicht aus den Mitgliedern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der lange Weg der deutschen Politik ins Netz und warum wir nach dem Wirbel um den Präsidentschaftskandidaten Gauck, wieder das Wort Obama in den Mund nehmen dürfen, wenn es um Wahlkampf made in Germany geht. Yes we can!</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-888"></span>Joachim Gauck war ein Kandidat mit einer ganz besonderen Fangemeinde &#8211; auch wenn diese nicht aus den Mitgliedern der Bundesversammlung bestand, hat sie einen nachhaltigen Wert. Fast schon hätte die altbekannte Formulierung vom Internet-Präsidenten gegriffen. Gaucks Wahlkampf war offen und dialogorientiert &#8211; ein wenig wie beim Altmeister der Politik 2.0 <a href="http://my.barackobama.com/page/content/newenergysplash/" target="_blank">Barack Obama</a>. Der mit <a href="http://www.barackobama.com/index.php?splash=false" target="_blank">Organzing for America</a> seine Online-Strategie weiterführt.</p>
<p style="text-align: left;">Gauck ist damit einen großen Schritt weiter als die Parteien beim Bundestagswahlkampf 2009. Aber vor allem ist die Bevölkerung aufgewacht und wird urplötzlich richtig kreativ. Entwickelt Ideen zum Online-Wahlkampf und verknüpft diese mit Offline-Aktionen. Und das, obwohl es gar keine Wahl gab, wie Richard David Precht bei <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,703254,00.html" target="_blank">Spiegel-Online </a>anmerkte. Nicht für die Allgemeinheit und noch nicht mal für die Bundesversammlung selbst. Das die Präsidentenwahl im Netz für Furore sorgen wird, zeigte sich schon nach dem <a href="http://fischerappelt-smsl.de/2010/06/02/adieu-herr-bundesprasident-jetzt-entscheiden-wir/" target="_blank">Köhler-Rücktritt</a>.</p>
<p>Das sie sich mehr Mitbestimmung wünschen zeigen mehr als 36 000 Mitglieder in der Facebook-Gruppe<em> </em><a href="http://de-de.facebook.com/group.php?gid=123621417671515&amp;ref=ts" target="_blank">„Joachim Gauck als Bundespräsident“</a>. Was wenig klingt, sorgte für viel Stimmung. Seine Fans produzierten Videos und sangen Gauck Lieder, sie organisierten Demonstrationen, designten T-Shirts und Fahnen und Teddys. Gaucks Fans hatten bereits vor <a href="http://www.joachim-gauck.de/" target="_blank">Gauck</a> eine eigene <a href="http://www.Demos-fuer-Gauck.de " target="_blank">Homepage</a>. Der Kandidat bedankte sich sogar mit einem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YoevEXqOcbM&amp;feature=player_embedded" target="_blank">You-Tube-Video</a> und listet auf seiner Homepage die <a href="http://www.joachim-gauck.de/Unterstuetzer/Online-Unterstuetzer/index.html" target="_blank">Online-Initiativen</a> auf. Auch bei <a href="http://fischerappelt-smsl.de/2010/06/30/elfmeter-fur-wulff/" target="_blank">Twitter</a> war Gauck heute das Thema. So geht Dialog. Und die Medien schreiben drüber.</p>
<p><strong><a href="http://www.go-for-gauck.de/" target="_blank"></a> </strong></p>
<p style="text-align: left;">2009, nach der beispiellosen Kampagne Obamas waren sich die deutschen Parteien sicher, dass Wahlkampf online möglich ist. Doch was meist fehlte, war die Partizipation der Basis &#8211; auch über Parteigrenzen hinaus. Gauck hat sie bekommen, obwohl er für die Masse nicht zur Wahl stand. Eine Liebeserklärung an die Basisdemokratie. Die Leute scheinen Lust auf Politik im Netz zu haben, wollen Meinungen bewegen. Wollen die Parteien das nutzen, müssen sie sich öffnen, traditionelle Strukturen durchbrechen und die Bevölkerung miteinbeziehen. 2009 war ein Testlauf für den Erfolg von Online-Kampagnen &#8211; mit vielen Pleiten und Pannen. 2010 zeigt, dass Politik ein großes Thema im Netz ist, das bewegt, mobilisiert und initiiert und nicht zuletzt Einfluss auf das politische Tagesgeschäft haben kann.</p>
<p style="text-align: left;">Und so bin ich sicher, dass Online-Wahlkampf 2013 in Deutschland noch mehr Spaß machen könnte, wenn die Wähler wieder selbst wählen können. Vor allem, wenn beherzigt wird, dass am Ende nicht das Medium, sondern der Kandidat die Stimmen gewinnt. Mit Ideen von der Basis, über Umwege und Lerneffekte. Langsam aber sicher.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Dann schreibe ich eine große Liebeserklärung.</strong></p>
]]></content:encoded>
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