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	<title>Social Media Strategy Lab &#187; Fragen</title>
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	<description>Das Social Media Strategy Lab ist die Spezialeinheit von fischerAppelt für neue Kommunikation im Web. Wir glauben: Dialogorientierte Kommunikation macht vieles besser — mit der richtigen Strategie.</description>
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		<title>&#8220;Everything is interesting&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 09:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den zweiten Blick verstecken sich hinter dem Facebook-Statusupdate von Nachbar Christoph, der Einladung vom Kollegen bei Xing oder dem neuen YouTube-Video wahre Schätze. Das ist auch den Initiatoren des neuen Onlinemagazins www.i-ref.de Isabelle Pohl und Norman Röhlig aufgefallen. Deshalb halten sie im Netz Ausschau nach Nachrichten und finden erst einmal: Alles interessant. Wir haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den zweiten Blick verstecken sich hinter dem Facebook-Statusupdate von Nachbar Christoph, der Einladung vom Kollegen bei Xing oder dem neuen YouTube-Video wahre Schätze. Das ist auch den Initiatoren des neuen Onlinemagazins <a href="http://www.i-ref.de" target="_blank">www.i-ref.de</a> <a href="http://www.facebook.com/isabelle.pohl?ref=ts" target="_blank">Isabelle Pohl </a>und <a href="http://www.facebook.com/isabelle.pohl?ref=ts#!/normanroehlig?ref=ts" target="_blank">Norman Röhlig</a> aufgefallen. Deshalb halten sie im Netz Ausschau nach Nachrichten und finden erst einmal: Alles interessant. Wir haben mit den beiden darüber gesprochen, wie sie entscheiden, worüber sie schreiben, wenn sie alles interessant finden, was hinter ihrem Finanzierungskonzept steckt und was da noch kommt.</p>
<p><span id="more-1114"></span> <strong></strong></p>
<p><strong>Ihr sagt, i-ref ist das erste deutsche Onlinemagazin, das die Aktivität im Bereich Social Media mit der Offline-Präsenz verbindet. Wie funktioniert das?</strong><br />
So manche Statusmeldung, jede liebevoll gepflegte Galerie, ein Link zum seltenen Video oder die Liebesbekundung zur Ausstellung von gestern Abend, liefern nicht selten den Inhalt für die Geschichten von morgen. Mit 150 sogenannten Sharing-Partnern arbeiten wir Social Media Nachrichten redaktionell auf. Auf Facebook, bei Twitter, in Blogs und Co. fischen wir den neuen Content. Wir betrachten Sharing Content, nicht wie der User, im Sekundentakt, sondern investieren viel Zeit mit dem Scannen der Microsites. Warum? Egal ob thematisch angesagt oder völlig profan, das Magazin hat sich zum Ziel gesetzt, die Vielzahl von individuellen Informationen zu katalysieren und seine Auswahl jeden Tag neu zu präsentieren.</p>
<p><strong>Wenn alles interessant ist, wie entscheidet ihr dann, über was ihr schreibt?</strong><br />
Wenn auf Facebook Person A mit Person B über den schlechten Kaffe von nebenan diskutiert, Tante Trunde stolz ihr Urlaubsalbum präsentiert oder auf Twitter die Werke von Künstler XY durch den Kakao gezogen werden: Wer entscheidet über die Relevanz der Thematik? Richtig: Der User. Wir beobachten und filtern wichtige Ereignisse heraus. Mit „Everything is interesting“ titulieren wir nicht jeden Post zum absoluten Top-Thema oder behaupten, dass ALLES INTERESSANT ist, sondern machen deutlich, dass alles oder zumindest mehr als wir denken, INTERESSANT SEIN KANN &#8211; je nach Blickwinkel. Der Claim soll Leser anregen über den Tellerrand zu schauen: Es muss nicht immer das augenscheinlich hippe Thema einer noch hipperen Person sein. Die Geschichten liegen auf der Straße, werden sowohl offline als auch im Netz angestoßen und warten darauf gehört zu werden. Darüber hinaus definiert die Online-Recherche nicht den gesamten Inhalt von i-ref. Die 25 Autoren liefern täglich neue redaktionelle Impulse – auch aus der realen Welt.</p>
<p><strong>Ist das noch Journalismus?</strong><br />
Keine seltene Frage: Was ist Journalismus? Im Zeitalter von Social Media und Internet wandelt sich dieser Begriff täglich und wird mehr als ‚anstrengend’ diskutiert. Empfinden wir unsere Tätigkeit als journalistisch? Ja, selbstverständlich. Der tägliche Ablauf unterscheidet sich in keiner Weise von einer klassischen Redaktion. Wir recherchieren Themen, teilen Inhalte, bedienen eine Leserschaft und verdienen damit unseren Lebensunterhalt.</p>
<p><strong>Was steckt hinter eurem Finanzierungskonzept?</strong><br />
Das Konzept von i-ref basiert nicht auf dem klassischen Vermarktungsweg von Bannerschaltungen; vielmehr entwickelten wir ein  Partnermodell, das auf längerfristigen, bezahlten Medienkooperationen basiert. Werbliche Beiträge werden als solche gekennzeichnet und die Rubrik ‚partners’ informiert darüber, welche Kooperationen derzeit auf i-ref aktuell sind.</p>
<p><strong>Und was kommt noch?</strong><br />
Da kommt noch einiges – also lasst euch überraschen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-1175 aligncenter" title="Isabelle Pohl und Norman Röhling: ganz real." src="http://fischerappelt-smsl.de/wp-content/uploads/2010/08/Norman-und-Isa-300x200.jpg" alt="Isabelle Pohl und Norman Röhling: ganz real." width="374" height="249" />Isabelle Pohl und Norman Röhlig im wahren Leben.</p>
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		<title>Wer nicht fragt, bleibt dumm. Und wer nicht antwortet?</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 18:01:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jemand hat mal gesagt, es gäbe keine dummen Fragen. Dennoch gibt es einen Ort im Internet (wie bestimmt noch viele andere), da wird häufig das Gegenteil bewiesen. Die Frage-Antwort-Website Formspring.me hat Ende des letzten Jahres für einen kleinen Twitterhype gesorgt und war auf vielen Bildschirmen für kurze Zeit Dauergast in der Tableiste. Ob sich Formspring [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jemand hat mal gesagt, es gäbe keine dummen Fragen. Dennoch gibt es einen Ort im Internet (wie bestimmt noch viele andere), da wird häufig das Gegenteil bewiesen. Die Frage-Antwort-Website Formspring.me hat Ende des letzten Jahres für einen kleinen Twitterhype gesorgt und war auf vielen Bildschirmen für kurze Zeit Dauergast in der Tableiste. Ob sich Formspring zu einem ernstzunehmenden Dialogmodell entwickelt oder nach anfänglichem Hurra schnell wieder in der Versenkung verschwindet, wie spannend Formspring für Firmen ist und wieviel Zeit so ein Account eigentlich kostet, das haben wir Sascha Lobo (<a href="http://twitter.com/saschalobo" title="Sascha Lobo bei Twitter">@saschalobo</a>), Susanne Reindke (<a href="http://twitter.com/happyschnitzel" title="Susanne Reindke bei Twitter">@happyschnitzel</a>) und Nilz Bokelberg (<a href="http://twitter.com/saschalobo" title="Nilz Bokelberg bei Twitter">@nilzenburger</a>) gefragt.<br />
<span id="more-522"></span><br />
<b>1. <a href="http://saschalobo.de">Sascha Lobo</a></b> (hat über 900 Fragen bei Formspring beantwortet)</p>
<p><img src="http://fischerappelt-smsl.de/wp-content/uploads/2010/02/saschalobo.jpg" alt="Sascha Lobo" title="Sascha Lobo" width="413" height="303" class="alignnone size-full wp-image-524" /><br />
<i>Photo &copy; Jan Bölsche</i></p>
<p><i>Warum nutzt du Formspring?</i><br />
Das alte Frage-Antwort-Schema hat mich spontan wieder inspiriert, einen Faden aufzunehmen, den ich zu lange vernachlässigt hatte: die Welterklärung. Ich glaube, dass Erklärungen aller Art gut und wichtig sind. Das heißt ausdrücklich nicht, dass ich meinen Standpunkt anderen aufdrängen will (oder nur ein bisschen), aber meinen Standpunkt zu den Dingen zu erklären ist ein Wunsch, den ich schon immer habe. Aktuell mache ich aber eine Formspring-Pause. Das liegt vor allem daran, dass ich ein Buch zu Ende schreiben muss, eher aber noch daran, dass sie keinen RSS-Feed haben, mit dem ich die Fragen und Antworten in mein Blog feeden kann. Ob ich den Formspringfaden wieder aufnehme, hängt davon ab, ob sie es sozial weiterentwickeln und ob es groß wird. Denn natürlich ist es Teil meines Berufs und auch mein Wunsch, jeden Hype-Quatsch selbst mitzumachen und weiter zu befeuern, wenn ich es für richtig halte.</p>
<p><i>Sortierst du viel aus?</i><br />
Aktuell habe ich 935 Fragen beantwortet und 402 unbeantwortet in meiner Inbox. Die Frage &#8220;Bist du schwul?&#8221; habe ich in allen möglichen Schreibweisen ungefähr 100 Mal gelöscht, ein paar andere Fragen auch. Ungefähr jede fünfte Frage beantworte ich nicht, die meisten allerdings, weil sie schon so oft gestellt wurden, dafür muss eine Lösung her, sonst schafft es Formspring nicht durch mein darwinsches reverses Social-Network-Sieb. Zwischendurch hatte ich eine Spamattacke, die ich mit Hilfe eines Formspring-Mitarbeiters in den Griff bekommen habe, dabei habe ich rund 1000 Spamfragen gelöscht.</p>
<p><i>Wie viel Zeit kostet Formspring?</i><br />
Am ersten Wochenende zwischen Donnerstagabend und Sonntag-Spätabend habe ich knapp 900 Fragen beantwortet, die meisten ausführlicher. Das hat ungefähr zwölf Stunden gedauert. Seitdem immer mal wieder kurze Antwortanfälle. Wenn die Weiterentwicklungen kommen und gut sind, könnten es so zwei, drei Stunden in der Woche werden, denke ich.</p>
<p><b>2. <a href="http://happyschnitzel.wordpress.com">Susanne Reindke</a></b> (hat über 2000 Fragen beantwortet)</p>
<p style="width: 283px;"><img src="http://fischerappelt-smsl.de/wp-content/uploads/2010/02/susannereindke.jpg" alt="Susanne Reindke" title="Susanne Reindke" width="283" height="427" style="width: 283px; height: 427px;" /></p>
<p><i>Warum benutzt du Formspring?</i><br />
Angemeldet habe ich mich, als Anfang Dezember 2009 auf Twitter so ein Hype entstanden ist. Bei neuen Internetdiensten melde ich mich prinzipiell aus Neugier an, um zu sehen, wie das funktioniert, was das kann – und ob es quasi zu Recht so umjubelt wird.<br />
Dann fand ich es eine Weile sehr spannend, ich habe beim Beantworten der Fragen relativ viel über mich herausgefunden. Mich hat es überrascht, wie viele Leute mich anonym um Rat gefragt haben, damit hätte ich im Vorfeld nicht gerechnet.</p>
<p><i>Wieviel Zeit kostet dich das am Tag?</i><br />
Insgesamt habe ich jetzt 1.850 Fragen beantwortet. In den ersten drei Wochen habe ich an die 1.700 beantwortet, das hat schon einiges an Zeit gekostet – ich hatte aber grade Urlaub, also war das in Ordnung. Seither kommen relativ wenige Fragen, und es nimmt nicht mehr so viel Zeit in Anspruch.<br />
 <br />
<i>Sortierst du viele Fragen aus?</i><br />
Etwa 10 % der Fragen beantworte ich nicht. Zum einen hatte ich das Vergnügen, von recht organisierten Trollen richtig mit unschönen Fragen zugespammt zu werden. Die haben sich in einem Forum versammelt und dort den Link zu meinem Formspring-Profil gepostet – was da kam, kann man sich wirklich kaum vorstellen. Das zeigt einem dann die Abgründe des Internets im Detail.<br />
Zum anderen sortiere ich Fragen aus, die mich persönlich beleidigen, eines meiner Projekte angreifen oder Dinge betreffen, über die ich im Internet nicht spreche, manche Bereich meines Lebens sind da bewusst ausgeklammert.</p>
<p><i>Könnte man die Fragen, die dir dort gestellt werden, als FAQ deines Lebens bezeichnen?</i><br />
Nein, weil es noch so viele Dinge gibt, die ich dort nicht gefragt wurde oder gesagt habe. Dennoch denke ich, dass man mich recht intensiv kennenlernen konnte, wenn man in der Zwischenzeit mitgelesen hat.</p>
<p><b>3. <a href="http://www.qlod.org/weltfrieden/">Nilz Bokelberg</a></b> (hat über 100 Fragen beantwortet)</p>
<p><img src="http://fischerappelt-smsl.de/wp-content/uploads/2010/02/nilzbokelberg.jpg" alt="Nilz Bokelberg" title="Nilz Bokelberg" width="413" height="276" class="alignnone size-full wp-image-536" /></p>
<p><i>Warum nutzt du Formspring?</i><br />
Weil die Anonymität spannende Fragen aus den Leuten rauskitzelt. Manchmal zumindest. Ich find’s lustig und glaube, Formspring.me hat Potential sich ähnlich zu entwickeln wie Twitpic. Ich denke aber nicht, dass es eigenständig funktionieren würde. Ich glaube zum Beispiel, dass Formspring für Firmen absolut ungeeignet ist. Das Interface ist dafür irgendwie nicht gemacht, Firmen sollten Kunden lieber auf ihren eigenen Seiten rundum betreuen. Bevor sie das noch nicht kapiert haben, sollten sie lieber die Finger von Formspring lassen.</p>
<p><i>Löscht du viele Fragen?</i><br />
Ich habe bisher erst eine Frage gelöscht.</p>
<p><i>Fragst du selbst, auch anonym?</i><br />
Manchmal, ja. Und natürlich: Immer anonym. Das ist ja der Gag, find ich. Dennoch frage ich meistens so, dass mein „Interviewpartner“ drauf kommen könnte, dass ich der Fragesteller bin. </p>
<p>Formspring.me ist ein Marketingableger von Formspring.com. Die kommen aus Indianapolis und helfen Betreibern von Websites dabei, einfach und schnell Webformulare zu erstellen. In der deutschen Twitterszene wurde die Plattform Ende des letztes Jahres gehyped, mittlerweile ist es wieder etwas ruhiger geworden. Johnny Häusler von Spreeblick zum Beispiel schreibt auf seiner Formspring-Seite: „Obwohl ich das Tool nett finde, habe ich es als einen weiteren Zeitfresser empfunden, zuletzt waren rund 120 teilweise durchaus spannende Fragen in meiner Inbox, das schaffe ich zur Zeit nicht. Daher bin ich hier zunächst auf Pause. Vielleicht fange ich wieder an, vielleicht auch nicht.“ Die letzte Formspring-Aktion, die für ein wenig Wirbel innerhalb der deutschen Twitterei sorgte, war die SPRechstunde von den Machern des Blogs massenpublikum.com, die zu einem festgelegten Zeitpunkt Fragen rund um die Gründung von Start-Ups und PR beantworteten. Danach hieß es auf ihrem Blog jedoch auch: „Wir haben 25 Fragen beantwortet. Mehr geht aktuell nicht. Eben weil Kommunikation kein Fließbandprodukt ist und wir versuchen, uns in jeden Fall reinzudenken und ihn so ausführlich wie möglich zu beantworten.“</p>
<p>In diesem Sinne: „Tausend neue Sachen, die gibt es überall zu sehen, manchmal muss man fragen, um sie zu verstehen!“ Manchmal aber eben auch nicht.</p>
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		<title>Direkt zu &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 16:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen]]></category>
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		<description><![CDATA[Mehr kommunizieren, näher kommunizieren, direkter kommunizieren. Das ist es, was die neuen Technologien von Social Media möglich machen. Wer hätte schon vor 5 Jahren gedacht, seinen Lieblingsschauspieler bei den morgendlichen Frühstücksritualen o.ä. begleiten zu können? Früher musste man sich die Beine in den Bauch stehen, ohrenbedäubendes Geschrei und dichtes Gedrängel in Kauf nehmen. Und alles nur, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr kommunizieren, näher kommunizieren, direkter kommunizieren. Das ist es, was die neuen Technologien von Social Media möglich machen.<span id="more-483"></span> Wer hätte schon vor 5 Jahren gedacht, seinen Lieblingsschauspieler bei den morgendlichen Frühstücksritualen o.ä. begleiten zu können? Früher musste man sich die Beine in den Bauch stehen, ohrenbedäubendes Geschrei und dichtes Gedrängel in Kauf nehmen. Und alles nur, um zwischen Gleichgesinnten einen Blick auf den roten Teppich werfen zu können. Nur, um eine der en mass-produzierten Autogrammkarten zu ergattern. Nur, um ein kurzes Schulter-Zucken live zu Gesicht zu bekommen.</p>
<p>Die Zeit der unüberwindbaren Hürden, des langen Wartens und der blauen Flecke ist vorbei. Dank grenzüberschreitender Kommunikation kommt heutzutage jeder ganz dicht an sein Objekt der Begierde. Sei es nun der wohl berühmteste twitternde Schauspieler <a href="http://twitter.com/aplusk">Ashton Kutcher</a> oder doch die Lieblingsband auf facebook. Endlich können Ideen und Nöte direkt kommuniziert werden &#8211; toll!</p>
<p>Auch Unternehmen, Politik und öffentliche Einrichtungen nutzen diese Art der Kommunikation verstärkt. So hat z.B. die Stadt <a href="http://twitter.com/SF311">San Francisco</a> einen Twitter-Kanal eingerichtet, über den sich Bewohner oder Touristen mit ihren Anliegen, direkt an die Stadt wenden können. Ganz gleich, ob allgemeine Service-Fragen oder Beschwerden über die Straßenreinigung, Müllabfuhr oder den Autolärm. Jede Anfrage wird versucht zu beantworten.</p>
<p>Bei Unternehmen hat sich dagegen ein Frage-Voting-System durchgesetzt. Bei diesem Tool können die Mitarbeiter eine konkrete Frage direkt an den Unternehmenschef, Vorstandsvorsitzenden oder das Management richten und für Ihre Frage stimmen. Welche Frage nach Ablauf der Frist zur spannendsten, dringlichsten oder interessantesten Frage von allen gevotet wurde, wird am Ende höchstpersönlich beantwortet. Mit gutem Beispiel geht hier die Telekom voran. In unserem ersten <a href="http://fischerappelt-smsl.de/2010/01/18/social-media-strategy-lab-die-erste/">SMSL-Event</a> stellte Hr. Hafkemeyer in seinem Vortrag unter anderem das interne Tool &#8216;direkt zu René Obermann&#8217; vor (hier zum <a href="http://vimeo.com/8759854">kompletten Vortrag</a> auf vimeo).</p>
<p>Angelehnt an diese Voting-Methode konnte nun auch jeder direkt mit Barack Obama sprechen und das über youtube. In dem gestrigen <a href="http://www.youtube.com/citizentube#p/c/EB843ABAF59735FD">live Youtube-Interview</a> beantwortete der wichtigste Mann der Welt ein Bündel an Fragen, die von Leuten wie du und ich vorher eingeschickt und gevotet wurden. Der Andrang war immens: Über 11.000 Fragen und über 667.000 Votes von mehr als 60.000 Personen bestimmten den Inhalt des Interviews.</p>
<p>Noch direkter geht&#8217;s sogar bei Ford. Bereits im April 2009 hatte der Social Media Verantwortliche <a href="http://www.scottmonty.com/">Scott Monti</a> twitter als direktes Kommunikationsmedium zwischen CEO und Kunde genutzt: In der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qaaKNcovfdQ&amp;feature=player_embedded">zeitlich begrenzten twitter-Session</a> konnte er damit zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: zum einen den CEO Alan Mulally für die neue Art der Kommunikation begeistern und zum anderen die Kundenbindung stärken. </p>
<p>Direkt zu WEM wann immer DU WILLST.<br />
Wo führt das hin? Wie direkt und nah können Unternehmen wirklich werden? Eins steht fest: Die Nachfrage ist groß. Nur was ist in Zukunft mit dem Angebot?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hat vielleicht jemand einen akzeptablen Ersatzbegriff für Digital Natives?</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 09:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Tweets]]></category>

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		<description><![CDATA[Berichte über den Dialog mit Digital Natives lesen zu allzu häufig wie Begegnungen der dritten Art — man wagt sich in unbekanntes Terrain, zu jungen Menschen mit Kommunikationsverhalten, das nicht von dieser Welt scheint. Dabei sind die Unterschiede meist kleiner als sie scheinen. Wir brauchen einen Begriff, der den digitalen Graben überbrückt. Vorschläge, anyone?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berichte über den Dialog mit Digital Natives lesen zu allzu häufig wie Begegnungen der dritten Art — man wagt sich in unbekanntes Terrain, zu jungen Menschen mit Kommunikationsverhalten, das nicht von dieser Welt scheint. Dabei sind die Unterschiede meist kleiner als sie scheinen. Wir brauchen einen Begriff, der den digitalen Graben überbrückt. Vorschläge, anyone?</p>
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