Don`t look back in anger!
Slip inside the eye of your mind
Don’t you know you might find
A better place to play
You said that you’d never been
But all the things that you’ve seen
Slowly fade away…
Sang Oasis, 1996. Und sagt jetzt Mashable, 2010…
Mashable zeigt anlässlich seines fünfjährigen Geburtstages in einem großen Rückblick, wie sich das Social Web in den vergangenen fünf Jahren entwickelt hat. Diese Entwicklung ist rasant. Diese Entwicklung scheint das Beschleunigungsgesetz außer Kraft gesetzt zu haben. War vor fünf Jahren MySpace noch die populärste Website der USA, läuft heute Facebook fast Google den Rang als Website mit dem höchsten Traffic ab. Wurden vor fünf Jahren Mobile-Applikationen nur müde belächelt und war noch kein iPhone in Sicht, weist heute dieser Wirtschaftssektor enormes Wachstum auf.
Rückblicke, Dokumentationen und thematische Auseinandersetzungen mit dem Thema Internet als solches scheinen derzeit Hochkonjunktur zu haben.
Angela Merkel merkt in einem Bunte Interview an, dass Politiker verstärkt lernen müssen, mit Öffentlichkeiten einer netzwerk-zentrierten Kommunikationswelt umzugehen.
Der Spiegel widmet seine neue Ausgabe dem Thema der Kunst des digitalen Müßiggangs.
Die Telekom veröffentlichte 101 Leitlinien für die digitale Welt.
Arte strahlte die dreiteilige Doku “Die digitale Bombe” aus.
Unser Innenminister Thomas De Maizière veröffentlichte eine eigene Internetagenda.
Die Welt Kompakt startete das Pilotprojekt Scrolledition.
Stellen wir eine inhaltlich differenzierte Auseinandersetzung mit dem Gezeigten, Gemachten und Gesagten einmal hinten an. Darum geht es auch nicht, würde ich sagen.
Es geht darum, dass ein bisher stiefmütterlich behandeltes Thema endlich im Fokus der medialen Öffentlichkeit und in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Und zwar mit einer neuen inhaltlichen Richtlinie, die sagt – und da knüpfe ich an den gestrigen Post über artes “Digitale Bombe” an – Das Internet ist da. Das Internet wird bleiben. Das Internet wird sich ändern. Aber, um es mit den Worten der großen Nina Ruge zu sagen, alles wird gut!
Dieser Post wurde zuletzt am 21.07 von Anna bearbeitet.
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