artes “digitale Bombe”

Dass sich unsere Gesellschaft durch das Internet et vice versa verändert, ist nicht neu. arte zeigte gestern in einer dreiteiligen Dokumentarreihe, was die digitale Bombe dabei alles kann. Sie schlägt sozial, wirtschaftlich und medial ein.

Viel digitale Kreativität zeigt der Dokumentarfilm von Hermann Vaske – präsentiert von Jay Maynard, der als “Tron Guy” zur Internetberühmtheit wurde.

Vaske porträtiert Online-Stars von MySpace oder YouTube, schildert wie Netzideen vermarktet werden und widmet sich den Folgen für ältere Medien, wie Fernsehen und Zeitungen.

Eine innige Betrachtung der Schattenseiten fehlt allerdings, wie auch Spiegel-Online kritisch anmerkte. Das Brave New World Internet wird stark aus der Werberbrille beleuchtet.

Betrachtet die Doku als Inspirationsquelle im Sinne von “How to have fun with the Internet”! Sie unterstreicht: Das Internet ist groß, das Internet ist vielfältig und das Internet ist das, was ihr draus macht.

Wer gestern andere Pläne hatte, kann sich in der arte-Mediathek noch sieben Tage lang ein eigenes Bild machen.

sagen: Anna & Nora mit freundlicher Unterstützung von Jörn Leonhardt

2 Kommentare

Mein liebster Satz war: “Mach keine Webseiten, mach soziale Objekte!”

Was man sich allerdings wirklich fragen muss: Warum spielt Jana Pallaske nicht nur in jedem Film mit, sondern ist nun zusätzlich Expertin der digitalen Kommunikation. Das geht mir nicht aus dem Kopf.

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